Hardheim

Kolpingsfamilie Hardheim Auf den Wortgottesdienst in St. Alban folgten informative Berichte und besinnliche Vorträge im Pfarrheim / Verdiente Mitglieder ausgezeichnet

„Glaube, Gemeinschaft, Geborgenheit“

Archivartikel

Hardheim.Gemütlich verlief am Sonntag das 131. Stiftungsfest der Kolpingsfamilie Hardheim. Auf den von Diakon Franz Greulich geleiteten, von Vereinsmitgliedern gestalteten Wortgottesdienst in der Pfarrkirche St. Alban folgten informative Berichte und besinnliche Vorträge im Pfarrheim.

Dort begrüßte Vorsitzender Alexandre Ost die zahlreichen Besucher nebst Gästen der befreundeten Kolpingsfamilien Tauberbischofsheim und Erfeld.

Schriftführer Adrian Brosch erinnerte an die Höhepunkte des zurückliegenden Jahres, von der Kreuzwegandacht an der Josefskapelle über die Einstimmung in den Karfreitag bis hin zur Beteiligung am Ferienprogramm und dem Besuch von Pater Paul Kapochina aus Ghana – und ermutigte zu mehr Lebensfreude im Alltag. „Die Herausforderung besteht darin, Bewährtes mit neuen Inhalten und manchem Extra zu versehen“, betonte er im Hinblick auf die Programminhalte.

Zahlen und Fakten

Auf Zahlen und Fakten konzentrierte sich der Bericht von Kassier Rudi Gärtner, der auch den Vorstandsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit dankte.

Die Grußworte eröffnete Bürgermeister-Stellvertreter Eric Bachmann. Wie auch Pfarrgemeinderatsvorsitzender Manfred Weihbrecht und Präses Pfarrer Andreas Rapp bekundete er seine Wertschätzung: „Die Kolpingsfamilie ist verwurzelt mit Gott und steht mitten im Leben“, erklärte Bachmann. Weihbrechts Aufmerksamkeit galt dem auf alle Geschmäcker abgestimmten Jahresprogramm. Pfarrer Rapp charakterisierte die Kolpingsfamilie als „Ort von Glaube, Gemeinschaft und Geborgenheit“ im Einklang mit den Idealen Adolph Kolpings. So resümierte er kurz vor dem Ende seines sechsjährigen Wirkens im Erftal auch, bei Kolping selbst ein Stück Heimat und gute Freunde gefunden zu haben.

Mit besinnlichen Impulsen, Geschichten und Bonmots bereicherten Rudi Gärtner und Martin Wildermuth den Abend, den von Christina Wildermuth und Alexandre Ost gestaltete Diavorträge über „Kolpingbanner im Laufe der Zeit“ und die Geschichte des Theaters zusätzlich auflockerten. Für die passende musikalische Umrahmung am Piano sorgte in bewährter Weise Friedhelm Bräuer. Nach kurzer Pause, die auch dem Verkauf der alljährlichen Tombola-Lose galt, ergriff Vizepräses Diakon Franz Greulich das Wort, um langjährige Mitglieder zu ehren.

Ehrungen

Schon die erste Ehrung hatte es in sich: So konnte Pfarrer Andreas Rapp für 25-jährige Treue geehrt werden, wurde zugleich aber als geistlicher Leiter des Vereins mit dem besten Dank für seine freundliche Art und seine wohltuenden Anregungen verabschiedet. „Wir lassen dich nur ungern gehen“, fasste Greulich die Gedanken vieler Anwesender zusammen.

Weiterhin ehrte er Annette und Norbert Berberich, Klaus Löffler und Sofie Volkert für jeweils 25 Jahre. Vor 40 Jahren hatte Altbürgermeister Ernst Hornberger seinen Mitgliedsantrag eingereicht; seit 60 Jahren gehören Bertram Beuchert und Heinz Busch der Kolpingsfamilie an. Für 65 Jahre wurde neben Theophil Leiblein auch Diakon Franz Greulich geehrt, der 62 Jahre seiner Mitgliedschaft im Vorstand verbringt. Seit 70 Jahren gehört Willi Erbacher der Kolpingsfamilie an. Nachdem die Jubilare mit Präsenten und Urkunden ausgezeichnet wurden, erfuhr das Wirken Thomas Osts eine Würdigung: Für seine zehnjährige Tätigkeit als Bannerträger erhielt auch er ein kleines Präsent.

In seinem Schlusswort dankte Pfarrer Andreas Rapp als Präses der Kolpingsfamilie für ihr Engagement. Nachdem er den hohen Stellenwert von Tugenden wie Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und Ehrlichkeit gelobt hatte, läutete er nach der Ausgabe der Tombola-Gewinne das gemütliche Beisammensein ein.