Hardheim

Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen Für Pfarrer Andreas Rapp gibt es noch keinen Nachfolger

„Es gibt bisher keinen Interessenten“

Hardheim/Höpfingen.Wenn Pfarrer Andreas Rapp am 20. Januar nächsten Jahres als Leiter der Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen im Madonnenland verabschiedet wird, muss sich die Erftalgemeinde – wie nach dem Weggang von Pfarrer Franz Lang im September 2012 – auf eine gewisse Vakanzzeit einstellen.

„Es gibt bisher keinen Interessenten, und in zwei oder drei Monaten kommt der auch nicht mehr“, räumt Pfarrer Rapp auf Nachfrage der Fränkischen Nachrichten ein. Abzuwarten sei freilich der Verlauf der kommenden Pfarrgemeinderatssitzung, die noch im November stattfinden wird.

„Unsere Gemeindereferentinnen Claudia Beger und Uschi Butterweck richten ein Gesuch an Dekan Balbach, der auch an dieser Sitzung teilnehmen wird“, erklärt der beliebte Geistliche, der im August seinen 65. Geburtstag feierte und seinen Wohnsitz in seine Heimatgemeinde Ersingen bei Pforzheim verlagern wird (die FN berichteten).

Dieses Mal betrifft der Abschied jedoch nicht nur Hardheim, sondern auch Höpfingen: In Rapps Amtszeit fiel zum Jahreswechsel 2014/15 die Bildung der Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen im Madonnenland, die neben Hardheim und den Ortsteilen Höpfingen und Waldstetten umfasst. Es ist jedoch zumindest interimsweise eine Lösung in Sichtweite: Für die Dauer der Vakanz wird Dekan Johannes Balbach (Buchen) als Pfarradministrator die Aufgaben in Hardheim und Höpfingen übernehmen, wie Pfarrer Rapp am Donnerstag bestätigte. ad