Hardheim

Beim Open-Air-Gottesdienst Außergewöhnliche Spendenübergabe an Verantwortliche des Ambulanten Kinderhospizdienstes

Erfelder Frauen nähten Mund-Nasen-Bedeckungen

Archivartikel

Erfeld.Ein feierlicher Open-Air-Gottesdienst an der Grillhütte in Erfeld bot am Sonntag auch die passende Gelegenheit für eine außergewöhnlich Spendenübergabe.

Mit großer Freude begrüßte Pfarrer Hans Scheuermann die zahlreichen Besucher. Zum Gelingen des Gottesdienstes trugen aber auch Gemeindereferentin Claudia Beger und das Team der Kinderkirche bei.

Die Kinder überzeugten nicht nur bei der bildhaften Darstellung des Evangeliums, sondern hatten für alle Gottesdienstbesucher Samenkugeln gebastelt, ähnlich dem Bauern im Evangelium, der seine Felder mit guten Samen bestellt hat. Für die musikalische Begleitung sorgte Horst Löffler mit seinen beiden Töchtern.

Die Corona-Pandemie sorgte nicht nur für diese neue Gottesdienstform, sondern war unter anderem auch Anlass für zahlreiche junge Frauen in Erfeld, etwas Gutes zu tun, und zwar, als der Mund- und Nasenschutz in der Öffentlichkeit zur Pflicht wurde.

Wie Bianca Kaiser-Zeberek als deren Sprecherin verdeutlichte, sei schnell die Idee geboren gewesen, für die Erfelder geeignete Mund-Nasen-Bedeckungen zu nähen. Eine Herzensangelegenheit, zumal die hierfür gewünschte Spende dem Ambulanten Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis zugutekommen sollte.

In Läden und Betrieben ausgelegt, fand der Mund- und Nasenschutz immer mehr Abnehmer, und dadurch immer mehr Spender für eine quasi doppelt gute Sache. Für die kostenlose Produktion und das Marketing sprach Kaiser-Zeberek namentlich Kerstin Grein, Marina Becker, Nadine Meisel, Tanja Stühler-Grein, Manuela Czemmel, Simone Zuber, Cindy Dörr, Tobias und Sarah Grein, Irmtrud Löffler und Martina Seitz Lob aus. Dank weiterer Spenden der Firmen Timo Grein Haustechnik, Peter Becker Autoservice, Christian Scherer & Holger Löffler, dem CS-Montageservice und einer großzügigen anonymen Spende konnte sie der Vorsitzenden des Ambulanten Kinderhospizdienstes, Felicitas Zürn, den stolzen Spendenbetrag in Höhe von 4000 Euro überreichen. Zürn dankte den Initiatoren und Machern.

Die Erfolgsgeschichte soll weitergehen, denn die Mund- und Nasenbedeckungen sind auch weiterhin gegen Spenden erhältlich. Die „Produktion“ wird nun um Schlauchschals (Loops) erweitert. we