Hardheim

Krankenhaus-Förderverein Vorstand tagte nach Corona-bedingter Zwangspause / Mitgliederversammlung wird verschoben / Weitere Arztvorträge

Engagement zum Wohl der Patienten

Hardheim.Auch wenn es in den letzten sechs Monaten Corona-bedingt etwas ruhiger war, fließen die Spenden an den Krankenhaus-Förderverein und damit an das Hardheimer Krankenhaus ungemindert weiter.

Sehr zur Freude der Verantwortlichen, die damit weitere Anschaffungen und Aktivitäten zum Wohle der Patienten tätigen können.

Nach langer Pause traf sich der Vorstand wieder zu einer Sitzung. Dass man in der Zwischenzeit dennoch nicht untätig war, machte Vorsitzender Fritz-Peter Schwarz deutlich, bevor die Planungen und Vorhaben der nächsten Zeit besprochen wurden.

Wichtige Entscheidungen waren zuletzt per Rund-Mails entschieden worden. Dabei ging es beispielsweise um eine Spende an die KJG-Ferienfreizeit in Höhe von knapp 500 Euro für 150 Lunchpakate unter dem Motto „Auch die Jugend braucht das Krankenhaus“.

Sämtliche Betten im Hardheimer Krankenhaus sind jetzt mit Monitoren, Telefon, Fernsehen und W-Lan ausgestattet, wie der Vorsitzende informierte. Außerdem wurde eine Spenden der Firma Porsche in Höhe von rund 1000 Euro über den Freundes- und Förderkreis an das Krankenhaus weitergeleitet. Christoph Gärtner und Fritz-Peter Schwarz erinnerten an die „tolle Werbeaktion“ der FG „Hordemer Wölf“ zugunsten des Krankenhauses.

Die für Sonntag, 15. November, geplante Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen wird aufgrund der aktuellen Gesundheitslage auf einen späteren, noch nicht näher terminierten Zeitpunkt im nächsten Jahr verschoben, beschloss der Vorstand, zumal aus Sicherheitsgründen aktuell in der Erftalhalle nur hundert Personen Einlass haben und eine Fülle an Hygienevorschriften zu beachten sind.

Die für diesen Tag geplante Spendenübergabe wird dennoch – in anderer Form – erfolgen. Es handelt sich um weitere 15 000 Euro zur Tilgung des zugesagte Bauzuschusses für den Erweiterungsbau des Krankenhauses.

Der Förderverein liegt gut im Zeitplan, 130 000 Euro von 200000 Euro sind damit abbezahlt. Darüber hinaus finanziert der Freundes- und Förderkreis auf Wunsch der Pflegeleitung mindestens einen Mobilisationsstuhl zum Wohle der Patienten.

Erörtert wurde im weiteren Verlauf der Vorstandssitzung, wie man den Dank an das Krankenhaus-Personal für dessen Arbeit in Corona-Zeiten am besten zum Ausdruck bringen kann.

Da der Weihnachtsmarkt der Gemeinde in seiner bisherigen klassischen Form 2020 entfällt, wird der Förderverein in diesem Jahr ausnahmsweise auf seinen beliebten Lebkuchen-Stand verzichten und sich nicht an einer möglichen Ersatzaktion beteiligen.

„2022 steht die Feier des 20-jährigen Bestehens des Krankenhaus-Fördervereins an“, konstatierte Schriftführer Josef Ruppert. Erste Überlegungen wurden angestellt, wie das Fest begangen werden könnte.

Des Weiteren informierte Vorsitzender Fritz-Peter Schwarz, dass sich die Neuauflage der Krankenhaus-Broschüre durch verschiedene organisatorische Veränderungen im Krankenhaus verzögere. Derweil befasst sich Schwarz schon mit hohem persönlichen Engagement und Zeitaufwand mit den erforderlichen umfangreichen Aktualisierungen. Der Bestand an alten Exemplaren reiche bis zur Fertigstellung der neunten Auflage, hieß es auf Anfrage des zweiten Vorsitzenden Tobias Künzig.

Die aktuelle Mitgliederzahl bezifferte Schriftführer Ruppert mit 1180. Ziel ist es, im kommenden Jahr die Marke von 1200 Mitgliedern zu überschreiten.

Nach der Corona-bedingten Zwangspause werden die beliebten Arztvorträge fortgesetzt. So ist für den 19. November in Hardheim ein Vortrag mit Krankenhausseelsorger Andreas Kluger (Mosbach) zum Thema „Gelingende Gespräche am Krankenbett beziehungsweise beim Krankenbesuch“ geplant. Am 19. Januar 2021 wird Dr. Albrecht Rottmann in Külsheim über die „Patientenverfügung aus medizinischer und ethischer Sicht“ sprechen. i.E.