Hardheim

VHS-Außenstelle Hardheim und das Mainfranken Theater Abonnenten des Theaterrings können drei Stücke auswählen

Einfallsreichtum und Kreativität unter Beweis stellen

Archivartikel

Hardheim/Würzburg.Einfallsreichtum und Kreativität unter Beweis stellen müssen am Mainfranken Theater in Würzburg alle Verantwortlichen: Sie wollen in der nächsten Spielzeit allen Theaterfreunden ein realisierbares Programm garantieren und den Besuch attraktiv machen. Auch aus dem Neckar-Odenwald-Kreis und aus dem unterfränkischen Gebiet bis Miltenberg fahren mehrere Abonnentengruppen in die Mainfrankenmetropole.

Wenn der Theaterbetrieb dort derzeit auch scheinbar noch ruht, herrscht im Hintergrund rege Aktivität zur Bewältigung der Schwierigkeiten. Diese resultieren einmal aus den schon lange geplanten und seit einiger Zeit laufenden Arbeiten zur Sanierung und zur Erweiterung des Mainfranken Theaters.

Beim Bemühen um eine ausreichend große Spielstätte als Ersatz für das wegen der Sanierung und Erweiterung in den nächsten zwei Jahren nicht nutzbare große Hauses war man erfolgreich. Dies teilten Intendant Markus Trabusch und der geschäftsführende Direktor Dirk Terwey bei einer Zusammenkunft der Theaterringleiter mit.

Uneingeschränkte und problemlose Theaterarbeit sei allerdings weder im Schauspiel, noch im Musik- und erst recht nicht im Tanztheater möglich. Vorstellungen dürfen zum Beispiel im Höchstfall insgesamt 60 bis höchstens 80 Minuten dauern.

Zudem werden die Vorstellungen an verschiedenen Außenspielstätten stattfinden, zu denen im Verlauf der nächsten Spielzeiten insbesondere die theaterdienlich gemachte „Theaterfabrik Blaue Halle“ gehören wird. Vorgesehen ist, ab April 2021 auch das neue kleine Haus zu nutzen.

Der Intendant betonte, dass in der nächsten Spielzeit feste Abonnements nicht angeboten werden. Die Gutscheine für die ausgefallenen Aufführungen der Theaterringe können jedoch eingelöst werden. Der Vorverkauf und die Bestellung von Karten ist auch für Gruppen jeweils nur ab dem 15. eines jeden Vormonats möglich. Wahlmöglichkeiten haben sie aus dem für die Zeit von September 2020 bis Januar 2021 erstellten Teilzeit-Spielprogramm.

Operndirektor Warnecke stellte die Werke und deren Premierentermine vor. Die Abonnenten der Volkshochschule können wählen: im Musiktheater zwischen „Garten der Lüste oder Wie Rinaldo der Zauberin Armida beinahe erliegt“ von Händel (Premiere 10. Oktober), „Das Medium“ von Gian Carlo Menotti“ (Premiere 6. November), „Rufen sie Herrn Plim“ von Mischa Spoliansky (Premiere 22. November) und „Der arme Matrose“ als szenisch-musikalische Reise mit Musik von Darius Milhaud, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Dimitrij Schostakowitsch (Premiere am 22. Januar).

Im Schauspiel ist die Premiere von „Die Physiker“ von F. Dürrenmatt am 2. Oktober, „Ich bin wie ihr, liebe Äpfel „ von Theresa Walser am 3. Oktober und „Fräulein Julie“ von August Strindberg am 11. Oktober.

Der Löwenanteil der Vorhaben jeglicher Art ist für die Theaterfabrik Blaue Halle vorgesehen. Z