Hardheim

Im FN-Gespräch Landrat Dr. Brötel zum Impfstart im Kreis

„Ein Signal, das Hoffnung schenkt“

Archivartikel

Höpfingen.„Dass die Impfungen jetzt auch bei uns begonnen haben, ist ein Signal, das Mut macht und Hoffnung schenkt“, erklärte Landrat Dr. Achim Brötel den FN am Montagvormittag auf Anfrage und fügte hinzu: „Ich bin dem Rhein-Neckar-Kreis, der das Zentrale Impfzentrum (ZIZ) in Heidelberg im Auftrag des Landes koordiniert, und meinem Landratskollegen Stefan Dallinger sehr dankbar, dass er von Anfang an mobile Teams auch in den Neckar-Odenwald-Kreis schickt. Wir haben allerdings auch selbst gut vorgearbeitet.“

Voraussetzung sei nämlich eine entsprechende Impfbereitschaft vor Ort, die auch durch vorliegende Einwilligungen der Bewohner oder ihrer Betreuer hinterlegt sein muss.

In ständigem Kontakt

„Wir haben uns deshalb schon frühzeitig mit den Einrichtungen in Verbindung gesetzt und stehen nach wie vor in ständigem Kontakt mit ihnen. Insgesamt sind wir aus den genannten Gründen aber sehr auf die Mitwirkungsbereitschaft der einzelnen Pflegeheime angewiesen. Auf bloßen Verdacht wird jedenfalls kein mobiles Team kommen.“

Im Interesse einer gezielten Steuerung der knappen Ressourcen solle jedes Pflegeheim möglichst auch nur zwei Mal angefahren werden: ein Mal zur Erstimpfung – und dann etwa drei Wochen später wieder zur Folgeimpfung derselben Personen.

„Weiter Gas geben“

„Deshalb darf es im Zeitpunkt der Erstimpfung kein Corona-Ausbruchsgeschehen dort geben“, so der Landrat, und weiter: „Aktuell haben wir bereits zehn Pflegeheime als impfbereit an das ZIZ melden können. Das ist ein sehr guter Wert. Es liegt aber auch absolut in unserem Interesse, dass wir da weiter Gas geben.“

Er hoffe deshalb sehr, dass die noch fehlenden Heime schon in Kürze ebenfalls impfbereit sind. „Insgesamt werden wir aber, was die Impfungen anbelangt, schon noch etwas Geduld brauchen. Letztlich wird es für das Tempo der gesamten Aktion entscheidend darauf ankommen, wie viel Impfstoff wann überhaupt zur Verfügung steht.“