Hardheim

DRK-Ortsverein Hardheim Offener Kontakttreff wird rege genutzt

Ein Austausch in gemütlicher Atmosphäre

Hardheim.Von einer fixen Idee zu einem etablierten Angebot herangereift ist der offene Kontakttreff des Hardheimer DRK-Ortsvereins. Dieser wird jeden zweiten und vierten Dienstag eines Monats ausgerichtet. Bei einer kleinen Feierstunde wurde am Dienstag das fünfjährige Bestehen des rege genutzten Angebots gefeiert.

Die ursprüngliche Initiative ergriffen Yvonne Wolfmüller und Claudia Fieger-Molzer. „Wir wollten etwas für Senioren anbieten und zeigten uns in Ermangelung zentral gelegener Räumlichkeiten sehr erfreut über die spontane Zusage des DRK-Vorsitzenden Joachim Sieber, das DRK-Heim an der Querspange zur Verfügung zu stellen“, erklären sie. Entgegen kam ihnen sicher der Gedanke Siebers, die Sozialarbeit des DRK-Ortsvereins erweitern zu wollen. Nachdem im Februar 2014 erste Gespräche stattfanden, fand im Jahr darauf die „Premiere“ statt – und das mit 18 Gästen.

Seither hat sich die Zahl der Besucher auf durchschnittlich 30 erhöht. Ein Wert, der „recht kontinuierlich“ sei. „Zwar kennt man sich untereinander inzwischen gut, doch stoßen immer wieder neue Gesichter hinzu. Trotzdem würden wir uns aufgrund des hohen Anteils an Frauen vor allem über ein paar Männer freuen“, sagt Yvonne Wolfmüller. Der „Kontakttreff“ als Solcher kennt dabei weder Konzeption noch Tagesplan. „Es handelt sich um eine Gelegenheit, nette Menschen zu treffen, mit denen man ein paar schöne und gemütliche Stunden verbringt.“

Der guten Atmosphäre zuträglich sind neben Kaffee, Tee und Kuchen auch Karten- und Gesellschaftsspiele. Regelmäßig werden auch gewisse Aktivitäten durchgeführt, wie Wolfmüller wissen lässt: „Was beim Publikum ankommt, wird gerne wiederholt“, verdeutlicht sie und erinnert an Übungen zum Gedächtnistraining oder gemeinsames Musizieren. „Wichtig ist, dass alle Geschmäcker angesprochen werden.“

„Hätte man dieses Format nicht schon aus der Taufe gehoben, müsste man es jetzt tun“, freute sich Bürgermeister Volker Rohm und sprach von „Zeit, die die Besucher sich und anderen Besuchern schenken“. Joachim Sieber erinnerte an die eher bescheidenen Anfänge. „Die Idee ist eben einfach gut, so wie die hohen Besuchszahlen für sich sprechen“, hielt er fest und würdigte das Tun der Ehrenamtlichen. Mit Blumenpräsenten zeichnete er Helmtrud Englert, Claudia Fieger-Molzer, Lore Fitz, Hannelore Gärtner, Hildegard Grimm-Gotthardt, Birgit Grimm, Gertrud Henn, Rita Herberich, Christa Nuss, Hannelore Schuh, Rita Sieber, Christa Wörner und Yvonne Wolfmüller aus. ad