Hardheim

Verein „Dienst am Nächsten“ „Türöffner“-Initiative bei der Vorlesung am Freitagabend vorgestellt / Informationsveranstaltung am Dienstag, 24. September

Die Signale persönlicher Not und Hilfsbedürftigkeit aufnehmen

Archivartikel

Hardheim.Der Verein „Dienst am Nächsten“ stellte am Freitagabend bei der Lesung mit Stefan Müller-Ruppert im Hardheimer Pfarrheim seine neue „Türöffner“-Initiative vor. In einem kurzen Interview erklärte der Vorsitzende Bernhard Beberich das Projekt.

An wen richtet sich die „Türöffner“-Initiative?

Bernhard Berberich: Überall in unserer Nachbarschaft gibt es Menschen, die Hilfe brauchen. Diese Not ist oft verborgen, aber es gibt sie: arme und einsame Menschen, auch bei uns, auch in unserer Gemeinde.

Was soll die Initiative bewirken? Wie soll diesen Menschen ihren Vorstellungen gemäß geholfen werden?

Berberich: Es geht uns um „Neue Wege zum Miteinander“. Konkret soll ein ehrenamtlich arbeitender Koordinierungskreis aufgebaut werden, der Signale persönlicher Not und Hilfsbedürftigkeit – insbesondere bei älteren und alleinstehenden Menschen – aufnimmt.

Wie soll die Arbeit praktisch aussehen?

Berberich: In monatlichen Treffen soll in enger Zusammenarbeit mit den Besuchsdiensten, Betreuungsdiensten, der Caritas und der Diakonie nach passenden Lösungen gesucht werden und in Verbindung damit sollen nicht zuletzt Leistungen bestehender Einrichtungen vermittelt werden.

Wer soll diese Dienste vermitteln?

Berberich: Dafür werden bereits ab dem Projektstart Frauen und Männer jeden Alters mit „sozialer Kompetenz“ gesucht, die in dem Koordinierungskreis ehrenamtlich mitarbeiten.

Wann soll der Start dazu erfolgen?

Berberich: Für den Dienstag, 24. September, laden die Seelsorgeeinheit und der Verein „Dienst am Nächsten“ zur Informationsveranstaltung „Türen öffnen gegen Einsamkeit – Neue Wege zum Miteinander“ ein. Dabei geht es konkret um den Aufbau des Koordinierungskreises. Dankbar wären wir bereits jetzt für Interessensbekundungen zur Mitarbeit beim Verein „Dienst am Nächsten“. Vor allem erhoffen und wünschen wir uns rege Beteiligung an der Informationsveranstaltung.

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