Hardheim

Von der Volkshochschule Zu Besuch im Mainfranken Theater

Die Erfolge der „Comedian Harmonists“

Archivartikel

Hardheim/Buchen.Lange anhaltender Beifall war die Anerkennung des Publikums für eine höchst begeisternde Aufführung der Vorstellung „Comedian Harmonists“ im Mainfranken Theater in Würzburg für den Theaterring U. Mit dabei waren auch Abonnenten der VHS-Außenstelle.

Die Gesangserfolge und weltberühmten Hits der „Harmonists“ wollten die Besucher trotz des zeitlichen Abstandes zu den Berliner goldenen Zwanzigern hören und genießen. Und zudem waren sie interessiert an der Geschichte der Entstehung, der Gründung und des Erfolgsweges der legendären Gruppe. Die entstand aus der Initiative von Harry Frommermann, der als großer Fan des amerikanischen Vokalquartetts „The Revelers“ Berufssänger für ein eigenes Ensemble ähnlicher Art sucht. Mit fünf Gesangskollegen und einem Pianisten kam es zur Gründung der „Comedian Harmonists“ sowie zum kometenhaften Aufstieg der ersten deutschen „Boygroup“. Sie hatte bald große Erfolge in Deutschland und darüber hinaus und durfte sogar in der Berliner Philharmonie auftreten, in der nie zuvor ein Unterhaltungskonzert solcher Art hatte stattfinden dürfen. Den Höhepunkt mit ihrem swingenden Jazz hatte die Gruppe 1933 erreicht, doch gab es in diesem Jahr auch schon die ersten Absagen. Als dann 1935 das Berufsverbot für die drei jüdischen Mitglieder durch die Nationalsozialisten ausgesprochen wurde, bedeutete dies das Aus für die umjubelten Musiker. Eine ganze Reihe deren beliebter Melodien erlebten die Besucher in der spartenübergreifend von Sängern und Schauspielern sowie Pianist André Callegaro gestalteten Art Revue von Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink aus dem Jahr 1997 in der Inszenierung von Andreas Wiedermann. Klassiker wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ begeisterten das Publikum, ebenso der wandlungsfähige Schauspieler Alexander Darkow. Z