Hardheim

Es tut sich was In unmittelbarer Nähe des „Schnitzwegs“ verrichtete am Donnerstag ein Bauhof-Team erste Arbeiten mit einem Bagger

„Der Gemeindeverwaltung lag viel an einer einvernehmlichen Lösung“

Archivartikel

Hardheim.Parallel zum „Schnitzweg“ – genauer gesagt: einen Steinwurf davon entfernt – war am Donnerstagvormittag ein Team des Hardheimer Gemeindebauhofs mit einem Bagger im Einsatz. Die Fränkischen Nachrichten machten sich ein Bild vor Ort und fragten anschließend beim Bauamtsleiter der Gemeinde nach, was es mit den Arbeiten auf sich hat, denn: In den vergangenen Wochen, ja sogar Monaten, wurde über den Fortbestand des Trampelpfads immer wieder diskutiert. Von Daniel Emmenecker war am Donnerstag nur so viel zu erfahren: „Der Gemeindeverwaltung war viel an einer einvernehmlichen Lösung beziehungsweise Wegeführung gelegen.“ Weitere Informationen sagte er zeitnah zu. Aus FN-Sicht lassen die Arbeiten darauf schließen, dass ein Parallelweg zum bisherigen Trampelpfad entstehen soll.

Hintergrund: Das „Gartenwegle“ wird von mehreren Hardheimern als schnelle Verbindung zwischen Steingasse und Gartenstraße sowie als Abkürzung – etwa zum Friedhof oder zur Norma-Niederlassung – genutzt. Aufgrund eines Wohnhaus-Neubaus, der mit der geplanten Umgestaltung des Erfaparks einhergeht und für den der Technische Ausschuss in seiner April-Sitzung grünes Licht gegeben hatte, machten sich die Nutzer, allen voran Klaus Sauer als „betroffener Anwohner“, für den „Schnitzweg“-Erhalt stark und wollen verhindern, dass er bald der Vergangenheit angehören könnte.