Hardheim

Ab 1. Oktober in der Carl-Schurz-Kaserne Aufstellung einer neuen Stabs- und Führungsunterstützungskompanie Special Operations Component Command wird vorbereitet

Bundeswehr beginnt mit dem Aufbau

Archivartikel

Hardheim.Am Standort Hardheim wird zum 1. Oktober der Aufbaustab für die Stabs- und Führungsunterstützungskompanie Special Operations Component Command aufgestellt. Im Vorfeld war bereits ein Vorkommando in der Carl-Schurz-Kaserne, um die erforderlichen Vorbereitungen für die Unterbringung der neuen Soldaten zu treffen.

Die Stabs- und Führungsunterstützungskompanie Special Operations Component Command erhält in der Carl-Schurz-Kaserne eine Zwischenunterbringung. Über die Zielstationierung der Einheit, die zum 1. Oktober 2018 aufgestellt werden soll, gibt es noch keine Entscheidung, so Hauptmann Nadine Henke gegenüber den Fränkischen Nachrichten. Sie ist Presseoffizierin des Kommandos Spezialkräfte (KSK) in Calw, dem die neue Einheit in Hardheim direkt unterstellt ist.

Der Einheitsführer der neuen Stabs- und Führungsunterstützungskompanie ist ihren Ausführungen zufolge noch nicht namentlich festgelegt.

"Dieser Aufbaustab wächst über die nächsten Monate sukzessive an. Auftrag ist die Vorbereitung der Aufstellung der eigentlichen Kompanie mit einer Stärke von 175 Dienstposten ab Herbst 2018", so Hauptmann Henke.

Weitere Informationen über den Aufwuchs der Kompanie Special Operations Component Command und die Nutzung der Carl-Schurz-Kaserne sollen erst zum Ende des I. Quartals 2018 vorliegen.

"Die Beibehaltung der Einrichtung als Liegenschaft des Bundes wird der Gemeinde Hardheim vermutlich Ausgaben in Millionenhöhe ersparen, die vor einer Vermarktung durch die notwendige Übernahme der Liegenschaft hätten aufgebracht werden müssen", so Bürgermeister Volker Rohm am Donnerstagabend in einer Stellungnahme in der Gemeinderatssitzung.

"Weiterhin werden zu den zunächst zugesagten 175 Dienstposten eine Vielzahl an zivilen Arbeitsplätzen für unsere Bewohner aus der näheren Umgebung und Hardheim selbst entstehen." Thema sei "die Nutzung einer Top-Liegenschaft, die in ganz Deutschland keinen Vergleich zu scheuen braucht und ihrer ursprünglichen und ureigensten Nutzung wieder zugeführt wird", so Rohm. Und weiter: "Die Bundeswehr hat in den vergangenen 50 Jahren in Hardheim, im Neckar-Odemwald-Kreis und der benachbarten Region stets offene und anerkennende Aufnahme erfahren, und das wird, ungeachtet von den Verunglimpfungen einzelner und linker Gruppierungen, auch in Zukunft so sein." i.E.