Hardheim

Mehrgenerationenplatz in Schweinberg Eröffnung mit Gemeinderat, Ortschaftsrat, ehrenamtlichen Helfern sowie den beteiligten Firmen fand am Mittwoch statt

„Bürgerschaftliches Engagement in Reinkultur“

Archivartikel

Schweinberg.Stimmungsvoll geriet die Eröffnung des einladend gestalteten Schweinberger Mehrgenerationenplatzes – auch wenn der Wettergott es an diesem Tag nicht allzu gut mit den Anwesenden meinte.

An der Heimatscheune begrüßte Ortsvorsteher Dieter Elbert die ansehnliche Gruppe und lobte vor allem die erstklassige Kooperation mit den zahlreichen Helfern, dem Arbeitskreis, dem Ortschaftsrat und der Gemeindeverwaltung.

Besonders hob er die teilweise auch ehrenamtliche Tätigkeit und Bereitstellung der Maschinen Alois Volks sowie die Zusammenarbeit mit Bauamtsleiterin Denise Schenkel, Bauhofleiter Robby Schenkel, Nico Beyer und Thomas Hähnl vom Bauhof hervor.

Im selben Atemzug erinnerte Elbert an die Vorgeschichte: Da der Platz durch die einsturzgefährdete historische Stadtmauer, aber auch den allgemein schlechten Zustand nicht mehr als sicher galt und Schweinberg über keinen benutzbaren Spielplatz mehr verfügte, sei der Wunsch nach einem „Platz für alle Generationen“ aufgekeimt.

Gestaltungsideen verwirklicht

Nachdem im März 2018 die in der Höhenstraße postierte Plakatwand (die FN berichteten) die Bürger zum Aufnotieren ihrer Gestaltungsideen motiviert hatte, wertete der Ortschaftsrat die eingegangenen Impulse aus und leitete im August letzten Jahres die ersten Handgriffe ein.

„Ein wichtiger Punkt war die Instandsetzung der alten Stadtmauer“, bemerkte Dieter Elbert und freute sich über die bemerkenswerte Eigenleistung der Schweinberger. „Dadurch wurde eine beträchtliche Summe eingespart, die später zum Kauf von Spielgeräten verwendet werden konnte“, betonte der Ortsvorsteher.

Insgesamt 29 ehrenamtliche Helfer leisteten auf diese Weise über 1100 Arbeitsstunden, indem sie beim Aufbau der Geräte und der Beleuchtungseinheiten oder den Erdarbeiten mit anpackten.

„Das ist bürgerschaftliches Engagement in Reinkultur“, lobte Elbert. Inklusive Fördermitteln sei man bei einem Betrag von 224 500 Euro angelangt – nicht zu viel für einen „Dorfmittelpunkt für alle Generationen und die ganze Familie“, den es nun zu erhalten gelte.

Schließlich würdigte Elbert den Einsatz seiner treuesten Helfer Edgar Baumann, Klaus Baumann, Gerhard Dörr, Marco Greulich, Christian Horn und Erich Reinhart, ehe Ortsvorsteher-Stellvertreter Florian Pogorzelski den Spieß herumdrehte und Dieter Elbert für seinen persönlichen Einsatz dankte.

„Tolle Gemeinschaftsleistung“

Das tat auch Bürgermeister Volker Rohm, der von einer „tollen Gemeinschaftsleistung“ sprach, das nicht zuletzt durch die Planungen der Firma Sik-Holz „warme und natürliche Ambiente“ des Platzes lobte und näher auf die neue Form von Bürgerbeteiligung einging, die für eine umso stärkere Identifikation der Schweinberger mit „ihrem“ neuen Mehrgenerationsplatz bürge.

Bevor Dieter Elbert zum Weißwurstfrühstück in die Heimatscheune einlud, wies er noch auf die im Aufenthaltspavillon eingerichtete Foto-Ausstellung hin. Hier wird die Entstehungsgeschichte des Mehrgenerationsplatzes in Wort und Bild präsentiert.