Hardheim

Abwasserzweckverband Hardheim-Höpfingen Ortsansässige Firma Kuhn sicherte sich Zuschlag für zwei Gewerke / Erster Bauabschnitt soll im Februar starten

Aufträge in Höhe von sieben Millionen Euro vergeben

Archivartikel

Hardheim.Trotz der besonderen Umstände sah sich der Abwasserzweckverband Hardheim-Höpfingen am Dienstag gezwungen, in der Erftalhalle zu tagen. Der Grund dafür: Noch in diesem Jahr mussten Gewerke für den Aus- und Umbau der Verbandskläranlage vergeben werden, um den Bauablauf sowie die Koordination der einzelnen Teilmaßnahmen nicht zu gefährden. Zudem musste der Haushaltssatzung für das kommende Jahr zugestimmt werden.

Bereits Mitte Februar soll – wenn es die Corona-Pandemie zulässt – mit dem ersten Bauabschnitt begonnen werden. Dieser beinhaltet neben den Roh-, Tief- und Spezialtiefbauarbeiten auch die elektronische und technische Ausrüstung sowie den Nachklärbeckenräumer.

Für rund sieben Millionen Euro vergaben die Gremiumsmitglieder aus Hardheim und Höpfingen die vier Aufträge. Davon beläuft sich allein das Angebot der Firma Leonard Weiss aus Satteldorf auf mehr als fünf Millionen Euro für die Roh-, Tief- und Spezialtiefbauarbeiten. Als wirtschaftlichster Bieter erteilten die Gemeinderäte diesem Unternehmen einstimmig den Zuschlag.

Erfreut zeigte sich Bürgermeister Volker Rohm, dass für die beiden Gewerke elektronische und technische Ausrüstung eine ortsansässige Firma ein Angebot abgeben hatte – das Unternehmen Kuhn aus Höpfingen. Das Gremium vergab auch diese beiden Aufträge für rund zwei Millionen Euro einstimmig. Das Unternehmen Tschuda aus Österreich erhielt als wirtschaftlichster Bieter den Zuschlag für den Nachklärbeckenräumer.

Formsache war zum Abschluss der Sitzung noch die Verabschiedung der Haushaltssatzung und des Finanzhaushaltes. Bereits in der Sitzung im Oktober wurde der Haushalt eingebracht (wir berichteten). Die Planfertigungen wurden an die Mitglieder der Verbandsversammlung ausgeteilt, und es hatten sich keine Änderungen mehr ergeben. „Im Haushaltsjahr 2021 ist die Verlegung der Zufahrt zur Kläranlage, die Neuerrichtung eines Kombi-Klärbeckens sowie einer Gebläsestation eingeplant“, erläuterte Kämmerer Bernd Schretzmann in kurzen Worten, ehe das Gremium die Satzung einstimmig beschloss.