Hardheim

Feuerwehr "Hardheimer Höhe" Scheune war "Brandobjekt"

Übung zeigte Bedarf an weiteren Gerätschaften

Dornberg.Die Jahresabschlussübung der Feuerwehrabteilung "Hardheimer Höhe" fand am Dienstag statt. Die Einsatzkräfte wurden zu einem angeblichen Brand einer Lagerscheune nach Dornberg gerufen. Das Übungsszenario ging von einem heiß gelaufenen Lager an einer landwirtschaftlichen Maschine aus. Die Maschine hatte, so die Annahme, Feuer gefangen, welches sich bis zur Entdeckung des Brandes bereits auf die gesamte Scheune ausgeweitet hatte.

Die Dornberger Einsatzkräfte fuhren die Einsatzstelle sofort an. Allerdings konnte die Scheune aufgrund des Feuers durch die Einsatzkräfte nicht mehr betreten werden. Der Eigentümer teilte mit, dass sich keine Person mehr im Gebäude befinde.

Aufgrund der starken Wärmeentwicklung galt es zunächst, eine Riegelstellung aufzubauen, um die nebenliegenden Gebäude zu schützen und die Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Hierzu wurde mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug der Löschangriff von der Wasserentnahmestelle am Feuerwehrhaus aufgebaut. In der Zwischenzeit waren die Einsatzkräfte aus Rütschdorf und Vollmersdorf eingetroffen. Es wurde ein zweiter Einsatzabschnitt gebildet. Um den Löschangriff nun auch auf das Gebäude zu starten, wurden vom Brandweiher eine weitere Wasserversorgung und die abschließende Brandbekämpfung eingeleitet. Hierzu wurde das Material der Tragkraftspritzenanhänger verwendet.

Die Übung verlief erfolgreich. Gerade in der ersten Phase des Einsatzes zeigte es sich, wie wichtig es ist, schnell Informationen über den Einsatzort zu erhalten, zumal sich die Einsatzkräfte gemäß des örtlichen Konzeptes zunächst dezentral sammeln. Die Fortschreibung mit Meldeempfängern nach dem Bedarfsplan ist notwendig und vorgesehen. Dies gewährleistet dann eine sichere Alarmierung im Zusammenhang mit der Weitergabe von Informationen über Meldeempfänger an die Einsatzkräfte.

Im Falle einer Brandbekämpfung steht derzeit noch kein Löschwasser auf dem Fahrzeug zur Verfügung. In diesem Punkt wird die vorgesehene Beschaffung eines löschwasser- führenden Fahrzeuges sicher merkliche Verbesserung und Zeitvorteile zum Einleiten der Erstmaßnahmen im notwendigen Grundschutz vor Ort bringen, bilanzierte Hauptkommandant Martin Kaiser.

Ebenso würden in einem Einsatzfall, die aktuell in der Beschaffung befindlichen Fahrzeuge GW-T (zum Aufbau einer Förderstrecke) und HLF10 mit Schlauchtransportanhänger spürbar zur notwendigen Leistungsfähigkeit beitragen, so das Resümee.