Handball

Handball Badenligist TV Hardheim trifft auf einen alten Bekannten / TSV Birkenau wartet schon auf die Erftäler

Zwei Erzrivalen wieder einmal im Clinch

Bei Badenligist TV Hardheim ist nach der Niederlage gegen Stutensee die Erfolgsserie erst einmal gerissen. Nach drei Siegen in Folge musste man sich vergangenen Samstag in eigener Halle erstmals wieder knapp gegen eine Spitzenmannschaft geschlagen geben.

Im nächsten Spiel geht es erneut gegen eine Mannschaft im oberen Tabellendrittel, den TSV Birkenau, der derzeit als Zweitplatzierter als erster Verfolger des Tabellenführers gilt. Die beiden Teams duellieren sich bereits seit Jahren in der Handball-Badenliga, und schon deshalb weiß man auch um die Heimstärke des Gegners, der aus den zehn absolvierten Spielen lediglich einmal als Verlierer hervorging. Die letzte Begegnung gegen das Schlusslicht aus Leutershausen entsprach allerdings auch nicht gerade den Vorstellungen von Trainer Axel Buschsieper, der sich sicherlich mehr versprochen hat als nur ein Unentschieden.

Auch TSV ist verwundbar

Das zeigt zumindest, dass der TSV verwundbar ist, auch wenn dies in eigener Halle allerdings sehr schwer sein wird, die heimstarke Mannschaft zu bezwingen. Nur der TV Knielingen hat es bisher geschafft, dem Titelaspiranten ein Bein zu stellen, und damit wird die Aufgabe für den TVH am Samstagabend (ab 20 Uhr) erneut sehr schwer.

Allerdings sind die Erftäler durchaus immer für eine Überraschung gut, das zeigte der sensationelle Erfolg in Knielingen. Damit wird wohl auch Trainer Axel Buschsieper seine Mannschaft davor warnen diese Begegnung auf die leichte Schulter zu nehmen.

Auf Seiten des TVH trauert man immer noch ein wenig der Heimniederlage vom vergangenen Samstag nach, die dem TVH auch gleich zwei Tabellenplätze gekostet hat. Zumindest ist man nach den drei Erfolgen die „Rote Laterne“ los. Allerdings beträgt der Abstand zu den beiden punktgleichen Letztplatzierten nur einen Punkt – und damit könnte das Tabellenbild nach dem zwölften Spieltag bereits wieder ganz anders aussehen.

Für die Partie muss Hardheims Coach Lukas Dyszy ohne Thomas Withopf planen, der urlaubsbedingt nicht mit an die Bergstraße reisen wird. Dafür sind aber wieder alle anderen Spieler mit an Bord, und die werden wieder alles daran setzen, um möglicherweise für eine erneute Überraschung zu sorgen.

Auch Hardheims Coach wird sich sicher die richtige Taktik zurechtgelegt haben, um die Spielgestalter des Gegners auszuschalten und deren Tempospiel zu unterbinden. Es muss allerdings schon alles zusammen passen, will man in Birkenau etwas mitnehmen. Das dürfte auch den kühnsten Optimisten beim TV klar sein. Im letzten Jahr gab es in Birkenau eine deutliche Niederlage, während man die Heimbegegnung siegreich gestalten konnte. Beide Teams kennen sich sehr genau. Daher wird auch die Tagesform über Sieg oder Niederlage entscheiden.