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Handball Beim 18:18 in Eppelheim lassen die Buchener zu viele Großchancen ungenutzt / Simon Röckel macht die Hälfte aller TSV-Tore

Zumindest die Abwehrarbeit war zufriedenstellend

Archivartikel

Eppelheim II – TSV Buchen 18:18

Buchen: Nirmaier (Tor), Theobald (Tor), Weber J. (1), Kraft, Dietrich, Weber R., Große, Weis (2), Beck (3), Schmitt, Röckel (9/6), Weimer (3), Dosch

Am Feiertag stand für Buchens Landesliga-Handballer die Begegnung gegen den bisher punktlosen TV Eppelheim II an. Allerdings: Außer gegen die Topmannschaften waren alle Niederlagen knapp für Eppelheim II.

Es sei vorweggenommen: Das Aufeinandertreffen war kein Handballleckerbissen. Bereits in den ersten Minuten zeichnete sich der Eppelheimer Schlussmann aus. Selbst beste Chancen, um sich bereits früh von den Hausherren abzusetzen, ließ der TSV Buchen ungenutzt. Die defensive Einstellung passte zwar von Anfang an, doch nur drei eigene Treffer nach 20 gespielten Minuten sprechen eine deutliche Sprache. Dabei kann man nicht einmal behaupten, die Buchener hätten keine Ideen gehabt, es fehlte schlicht und ergreifend an der Verwertung der Großchancen. Da die Abwehrarbeit stimmte, stand es zur Pause nur 8:6 für die Gastgeber.

Im zweiten Durchgang ging es dann viel besser los für den TSV. Schnell war der Ausgleich erzielt, aber die Abschlussschwäche blieb. Weiterhin scheiterte man in aussichtsreichen Situationen an Heimbrecht, dem Keeper des TVE und somit blieb die Partie weiterhin eng. Was allerdings auch erhalten blieb war die starke Abwehrformation vor dem ebenfalls gut aufgelegten Buchener Keeper Fabian Nirmaier.

Eine Zeitstrafe gegen Buchen kurz vor Schluss sorgte für Unverständnis und nach eingehender Unmutsbekundung für eine Erweiterung der zweiminütigen Strafe auf vier Minuten. Falls noch nicht klar war wie gut die Abwehr des TSV an diesem Abend stand, waren diese vier Minuten der Beweis. Der Spielstand änderte sich nämlich nicht und mit 16:17 ging es in die Crunchtime. Eppelheim spielte in offener Manndeckung, drängte Buchen in die eigene Hälfte und die Unparteiischen gönnten den Gästen den letzten Pass nach vorne nicht mehr. Passives Spiel gegen den TSV, die Eppelheimer suchten ihr Heil schnell über Linksaußen. Hier erkannten die Schiedsrichter einen regelwidrigen Kontakt und entschieden auf Strafwurf für Eppelheim. Mit auslaufender Uhr verwandelte der TV den Siebenmeter und stellten so den 18:18-Endstand her. phk