Handball

Frauen-Badenliga Nach dem Abgang von Anna Winkler wird die HG Königshofen/Sachsenflur als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt / Drei Neuzugänge

Worin Trainer Alexander Schad neue Chancen sieht

Die Frauen der HG Königshofen/Sachsenflur starten mit einem, im Verhältnis zu den vergangenen Jahren gesehen, großen Kader in die neue Badenligasaison 2019/2020. Dem altbekannten Trainer Alexander Schad stehen insgesamt zwölf Spielerinnen und drei Torhüterinnen zur Verfügung.

In der Sommerpause musste die Mannschaft den Abgang der Führungsspielerin Anna Winkler verkraften, und auch Patrizia Schäffner hat sich entschieden, nicht mehr aktiv für die HG zu spielen. Erfreulich ist jedoch, dass auch für die nun beginnende Saison wieder Neuzugänge vorgestellt werden können: Neben Levke Collmann, die bereits zur Winterpause von der TG Höchberg ins Taubertal wechselte, freut sich das Team über Lea Kohlheiß, ebenfalls von der TG Höchberg, Laura Grünewald von der TG Heidingsfeld und Sophia Bärlein aus der eigenen Jugend. Die Neuzugänge haben sich in der Vorbereitung schon gut integriert und ihren Platz in der Mannschaft gefunden.

Noch Langzeitverletzte

Auch die verletzten Spielerinnen der vorigen Saison haben bereits im Juni mit dem Training angefangen und machen gute Fortschritte. Jedoch muss die HG zu Beginn der Saison auf die Langzeitverletzten Lydia Scherzinger sowie Elisabeth Schwab verzichten.

Die Mannschaft blickt auf eine Badenligasaison 2018/2019 zurück, die für alle nicht zufriedenstellend war. Es fehlte vor allem die Konstanz in den Spielen, und so wurde der Abstieg gerade noch verhindert. Deshalb wird die HG Königshofen/Sachsenflur in der bevorstehenden Saison als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt, doch das soll nicht Realität werden. Die HG hat in der Vorbereitung daran gearbeitet, den Abgang von Anna Winkler zu kompensieren. Andere Spielerinnen müssen nun mehr Verantwortung übernehmen, und Alexander Schad ist sich sicher, dass die Mannschaft weniger zu durchschauen ist, da das Spiel nicht auf einer Spielerin lastet – wenn alle ihr Potenzial aufs Spielfeld bringen.

Heimvorteil besser nutzen

Im Vergleich zur vergangenen Saison nimmt sich die Mannschaft vor, zu Hause wieder stärker aufzutreten und den Heimvorteil zu nutzen. Zudem muss sich die Abwehr im Zusammenspiel mit den Torhüterinnen deutlich steigern, um das eigene Spiel schneller zu gestalten und dadurch mehr einfache Tore zu erzielen.

Fest steht: Wenn die HG Königshofen/Sachsenflur in der Liga eine Chance haben will, müssen die vielen technischen Fehler der jüngsten Saison reduziert werden, die Mannschaft muss verletzungsfrei bleiben und das vorgegebene Spielkonzept muss umgesetzt werden. Dann ist das Ziel, den Klassenerhalt in der Badenliga erneut zu schaffen, durchaus möglich. hgd