Handball

Handball Rimpar feiert in der 2. Liga ungefährdeten Derbysieg / Yonatan Dayan glänzt erneut als Regisseur und gefährlicher Torschütze

„Wölfe“ lassen in Großwallstadt nichts anbrennen

TV Großwallstadt – DJK Rimpar Wölfe 25:32

Rimpar: Mallwitz (beide Tor), Dayan (7 Tore), Brielmeier (6), Wirtz (6/davon 2 Siebenmeter), Kaufmann (5), Böhm (2), Schulz (2), Schömig (1), Meyer (1), Karle (1), Kovacic (1), Schmidt, Neagu, Sauer.

Zuschauer: 500.

Im Unterfrankenderby setzten sich die „Wölfe“ aus Rimpar souverän gegen den TV Großwallstadt durch. Bereits im ersten Durchgang zeigten die Gäste eine sehr konzentrierte Leistung, im zweiten Durchgang hatten sie stets die Kontrolle über die Partie.

Nach acht Minuten lag der TV Großwallstadt mit 3:2 vorne, doch es sollte für die Gastgeber die letzte Führung in dieser Partie gewesen sein. Steffen Kaufmann drehte mit einem Doppelschlag die Partie und brachte seine Farben an seiner alten Wirkungsstätte in Führung. In dieser Phase kamen die Gäste immer besser in die Partie und konnten die Angriffsbemühungen der Hausherren immer häufiger stoppen. Man kam auch immer besser ins eigene Tempospiel und konnte einfache Tore erzielen. Linksaußen Tommy Wirtz erzielte drei Treffer in Folge und baute die Führung in der 16 Minute zum ersten mal auf drei Tore aus. Als der agile Yonatan Dayan dann auf 9:5 erhöhte setzten sich die Wölfe zum ersten Mal in dieser Begegnung ab. Der höchste Vorsprung in den ersten 30 Minuten betrug zeitweise sechs Treffer. Zur Pause stand es schließlich 16:11 für Rimpar.

Schon in den ersten Minuten der zweiten Hälfte fiel dann praktisch die Entscheidung. Nach einem 4:0-Lauf lagen die Gäste nach 36 Minuten 20:11 vorne. Näher als auf fünf Tore ließ man in der Folge den TV Großwallstadt nicht mehr heran kommen. Yonatan Dayan führte weiter gekonnt Regie und war selber auch extrem torgefährlich. Mit sieben Treffern war er bester Schütze der Partie und zeigte eine starke Vorstellung. Auch Rückkehrer Lukas Böhm erzielte im zweiten Durchgang bei seinem Comeback zwei wichtige Tore und sorgte dafür, dass man sich wieder absetzen konnte. Insgesamt war der Rückraum der Wölfe an diesem Tag in Top-Form und es wurde immer mit viel Zug zum Tor agiert. Gepaart mit einer hohen Abschlussqualität lag hier einer der entscheidenden Faktoren für diesen dominanten Auftritt.

In den letzten Minuten ließen die Gäste nichts mehr anbrennen und brachten die Begegnung ungefährdet nach Hause. Aufgrund der kämpferischen Einstellung und der durch die Bank starken Teamleistung ist dieser Sieg für die Wölfe hochverdient.

Bereits am kommenden Mittwoch geht es für das Wolfsrudel in eigener Halle weiter. Hier wird der ASV Hamm-Westfalen in der s.Oliver- Arena zu Gast sein. Das Team von Michael Lerscht ist mit drei Siegen aus drei Spielen optimal gestartet und rangiert aktuell an der Tabellenspitze. Es wird auf jeden Fall heiß hergehen in diesem Spiel, da die Wölfe alles geben werden, um ein Spitzenteam in Würzburg besiegen zu können. In den letzten Duellen war nicht viel zu holen gegen den ASV.

Aufgrund der steigenden Coronazahlen ist es aktuell unsicher, ob und wie viele Zuschauer am Mittwoch dabei sein können. Der Verein will in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden schnellstmöglich darüber informieren. ms