Handball

Basketball s.Oliver Würzburg setzt sich bei Ratiopharm Ulm mit 82:73 durch / Fünf Spieler punkten zweistellig

Wie ein Mittelgewichts-Boxkampf

Ratiopharm Ulm – s.Oliver Würzburg 73:82

(17:21, 21:18, 20:23, 15:20)

Würzburg: Luke Fischer 14 Punkte, Jordan Hulls 13/3 Dreier (5 Assists/4 Steals), Skyler Bowlin 13/3, Cameron Wells 13/1 (6 Assists), Florian Koch 11/2 (6 Rebounds), Victor Rudd 8/2, Felix Hoffmann 6 (6 Rebounds), Johannes Richter 4, Nils Haßfurther, Julian Albus.

Top-Performer Ulm: Andreas Obst 16/3, Killian Hayes 15/1 (6 Assists/3 Steals), Grant Jerrett 15/1 (7 Rebounds), Isaiah Briscoe 11.

Zuschauer: 6000.

Es war ein hartes Stück Arbeit, bis s.Oliver Würzburg am 7. Spieltag der easyCredit BBL den vierten Saisonsieg eingefahren hatte: „Das Spiel hatte etwas von einem Mittelgesichts-Boxkampf“, sagte Headcoach Denis Wucherer nach dem 82:73-Erfolg seiner Mannschaft vor 6000 Zuschauern in der ausverkauften Ulmer Ratiopharm-Arena. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit setzten sich die Gäste aus Unterfranken dank der besseren Spielanlage in der Offensive und dank höherer Trefferquoten gegen Ratiopharm Ulm durch. Mit Luke Fischer (14 Punkte), Jordan Hulls (13), Skyler Bowlin (13), Cameron Wells (13) und Florian Koch (11) punkteten gleich fünf Würzburger zweistellig.

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Die Ulmer schnappten sich alleine in den ersten elf Spielminuten neun Offensivrebounds und erzielten durch die zweiten Chancen fast ein Drittel ihrer Punkte der ersten Halbzeit. Dazu kamen zehn Würzburger Ballverluste vor der Pause: „Das hat uns sehr weh getan. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann sehr viel besser gemacht“, betonte Wucherer nach dem Spiel.

Beim Spielstand von 38:39 wurden die Seiten gewechselt.

In den ersten knapp fünf Minuten des dritten Abschnitts hatten dann die Gastgeber ihre beste Phase der Partie und konnten sich für kurze Zeit etwas deutlicher absetzen (51:46, 25. Minute). Auch im vierten Viertel blieb es lange Zeit eine enge und spannende Partie. In den letzten 61 Sekunden des Spiels schickten die Ulmer Wells, Jordan Hulls und Skyler Bowlin gleich fünfmal an die Freiwurflinie - alle zehn Versuche waren drin. Denis Wucherers Fazit: „Beide Mannschaften haben schon gezeigt, dass sie offensiv auf einem deutlich höheren Niveau spielen können als heute. Wir haben aber genug richtig gemacht, um gegen einen Gegner, der noch in der Findungsphase ist und wahrscheinlich auch etwas müde, am Ende das Spiel zu gewinnen.“

Weiter geht es für s.Oliver Würzburg mit zwei Heimspielen gegen die Fraport Skylinerfs Liners (Sonntag, 17. November, 15 Uhr) und die MHP Riesen Ludwigsburg (Samstag, 23. November, 20.30 Uhr), bevor am 26. November (Dienstag, 19:00 Uhr) das Auswärts-Frankenderby bei Brose Bamberg auf dem Programm steht. Für die beiden Heimspiele sind noch Tickets aller Kategorien im Online-Shop erhältlich. pw