Handball

Handball HG-Frauen unterliegen in der Badenliga erneut

Weiter warten auf den ersten Heimsieg

Archivartikel

Königshofen/S. – Wiesloch 27:37

Königshofen/Sachsenflur: Wilm, Schneider (Tor), Dittmann (1), Adelmann (5), Roth (2), Fürst (2), Scherzinger (2), Edelmann (2), Bärlein (1), Koßbiehl, Collmann (4), Lang (8/3).

Erneut gelang es den Badenliga-Frauen der HG Königshofen-Sachsenflur nicht, den ersten Saisonheimsieg einzufahren. Doch genau dies wäre so wichtig gewesen, um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld zu halten.

Die HG ging auch überaus motiviert in das Spiel gegen die TSG Wiesloch. Dass man mit den Gästen keinen einfachen Gegner vor sich hatte, war klar. Die TSG hatte nach einem etwas holprigen Saisonstart die letzten vier Partien für sich entschieden.

Zunächst gestaltete sich die Partie auch recht ausgeglichen. Doch bereits ab der vierten Spielminute kam die HG ins Hintertreffen (2:3), wobei sich der Rückstand meist zwischen drei und vier Toren bewegte. Ab der 23. Minute ließ die HG den Gegner jedoch davonziehen und Wiesloch baute seinen Vorsprung bis zur Halbzeit auf sechs Tore aus (13:19). Dies ist vor allem auf die instabile Abwehr, die geringe Konsequenz und oftmals zu großen Lücken aufwies, zurückzuführen, sodass es dem Gegner gelang, zu einfachen Toren zu kommen.

Auch in der zweiten Halbzeit gelang es den Gastgeberinnen nicht, den Abstand zu verkürzen. Auch ein Wechsel auf der Torwartposition sowie die Umstellung der Abwehr auf eine 5-1-Formation brchten nicht den gewünschten Erfolg. Der Vorsprung von sechs Tore war einfach zu groß, um ihn aufzuholen. Hinzu kamen noch zahlreiche Zeitstrafen, die die HG deutlich schwächten. Als man dann noch fünf Minuten kein Tor erzielte, zogen die Gäste endgültig davon (21:30, 48.). Letztendlich trennten sich die beiden Mannschaften mit dem deutlichen 27:37.

Die HG-Frauen zeigten zwar zeitweise ihr Potenzial, aber konnten dies nicht über die gesamte Spielzeit abrufen. Im Angriff kam man in einen besseren Spielfluss und machte weniger technische Fehler als im vorigen Spiel, doch vor allem durch eine schlechte Rückwärtsbewegung und einer zu passiven Abwehr ließ man einfache Gegentore zu. Nun gilt es, weiter an den Schwächen zu arbeitenm um dann die nächsten beiden Heimspiele für sich zu entscheiden. hgd