Handball

Handball HSV Main-Tauber trifft am Samstag auf TV Großlangheim

„Uns fehlt nicht mehr viel zum großen Wurf“

In der Handball-Herren-Bezirksliga Südwest Unterfranken trifft der HSV Main-Tauber am Samstag um 17 Uhr in der Realschulhalle SH1 Wertheim-Bestenheid auf den TV Großlangheim.

Vorentscheidung

„Uns fehlt nicht mehr viel zum großen Wurf. Das Spiel gegen Großlangheim kann eine Art Vorentscheidung sein. Wenn wir diese Partie gewinnen, bin ich mir sicher, dass wir auch in Randersacker erfolgreich sein werden. Außerdem haben wir mit dem TVG noch eine Rechnung offen. Dementsprechend sind wir alle verdammt heiß auf Samstag“, so HSV-Coach Konrad Michel vor der Partie.

In der Tat ist der TV Großlangheim die Größte noch zu nehmende Hürde auf dem Weg zum Titelgewinn. Mit 20:6 Punkten stehen die „Langheimer“ auf dem dritten Rang der Tabelle und haben damit auch selbst noch Chancen auf die Meisterschaft.

Alles ist möglich

Zwar müssten dafür sowohl der HSV, als auch Waldbüttelbrunn noch mindestens zweimal patzen – dass im Handballsport alles möglich ist, wurde allerdings schon oft bewiesen. Ganz anders ist die Ausgangssituation auf Seiten der Wertheimer. Diese haben alles selbst in der Hand, die Rechnung dafür ist ganz simpel.

Drei oder mehr Punkte benötigen die Gastgeber aus den letzten beiden Spielen, um sich zum ersten Mal seit 2009 wieder zum Champion der Bezirksliga zu krönen und insgesamt den zweiten Titel in Folge zu gewinnen. Dass der TV Großlangheim das Potenzial hat, zum Stolperstein zu werden, steht außer Frage. Die Gäste sind das einzige Team, welches in dieser Saison gegen Wertheim gewinnen konnte.

Mit 26:24 unterlag man damals auswärts. Dass sich dies nicht wiederholen soll, steht außer Frage. Speziell weil die Niederlage mehr als unnötig war.

Aus Fehlern gelernt

Doch man hat aus den Fehlern gelernt. Man kennt nun die Stärken und Schwächen der „Langheimer“ und sieht sich bestens gerüstet für die Revanche. Vor allem Rückraumspieler Niklas Dürr, der im Hinspiel mit neun Treffern glänzte, muss von der Abwehr besser unter Kontrolle gebracht werden. Außerdem gilt es, die Rückwärtsbewegung, welche im Hinspiel mangelhaft war, zu verbessern. Der Last-Minute-Erfolg gegen Heidingsfeld dürfte den Tabellenführer noch mehr gestärkt haben. Qualitativ sollte man dem TVG, der zuletzt im Verfolgerduell eine bittere 30:31-Niederlage gegen Waldbüttelbrunn hinnehmen musste, ohnehin überlegen sein.

Coach Michel warnt jedoch davor, zu viel zu riskieren: „Man hat diese Woche im Training gesehen, dass die Spieler brennen. Wir dürfen nur nicht den Fehler machen und übermotiviert in die Partie gehen, denn dann passieren leichte Fehler. Wir müssen von Beginn an konzentriert sein.“ hsv