Handball

Handball TSV-Frauen mit 19:19 / Jessica Just rettet den Punkt

Torfrau bringt Gegnerinnen mehrmals zum Verzweifeln

Archivartikel

Kochertürn/Stein II – TSV Buchen 19:19

Buchen: Kleinert, Just (beide Tor), Weber, Schurz (1); Walter, Schäfer (8), Holzmann, L. Engelmann, Böhrer (4), Schneider, Sohns, Dambach (2), Friedmann (4), S. Engelmann.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ging es für die Buchener Handball-Frauen zurück in den Odenwald. Ihrer Partie gegen die HSG Kochertürn/Stein II endete 19:19 unentschieden. Die Voraussetzung zu diesem Spiel waren recht deutlich, beide Mannschaften kämpfen um den Klassenerhalt und liegen nur ein Platz voneinander getrennt, und somit wäre ein Sieg für die Buchener perfekt gewesen.

Das Spiel begann auf beiden Seiten sehr hektisch, und somit schlichen sich auch die ein oder anderen technischen Fehler ein. Der TSV ging allerdings in der 10. Spielminute mit 1:4 durch die viermalige Torschützin Annika Böhrer in Führung. Doch die hielt nicht lange an, die Gäste fanden besser in die Partie und konnten sich immer wieder auf ihrer Torgarantin Julia Tauber verlassen. Nach 23 Minuten stand es dann 9:6 für die Schwaben. In den letzten Minuten bis zur Halbzeit sah man ein Spiel, dass auf beiden Seiten sehr stark von technischen Fehlern und Unkonzentriertheit geprägt war. Beim Spielstand von 11:9 lud der gut leitende Schiedsrichter vom TV Mosbach zum Pausentee ein.

Die Devise von den beiden Trainern Hollerbach/Grollmuß waren deutlich, die Fehler abstellen und gleich am Anfang den Vorsprung der Gastgeber verkürzen.

HSG am Drücker

Am Anfang der zweiten Halbzeit behielt die HSG das Spiel in ihrer Hand und setzte sich auf 13:10 ab. Doch immer wieder waren es Celine Schäfer und Kreisläuferin Alina Friedmann, die den TSV Buchen im Spiel hielten, dazu kam, dass Jessica Just im Tor die Gegner in der zweiten Hälfte zur Verzweiflung brachte. In der 48. Spielminute kämpfte sich der TSV auf 16:15 heran, und es lag schon ein Hauch von Führung in der Halle. Doch prompt drehten die Gastgeber wieder auf, und aus 16:15 wurde 18:15. Ein paar der wenigen mitgereisten Buchener Fans sahen die nächste Niederlage schon auf der Anzeigetafel. Doch die Auszeit von Andreas Hollerbach kam wie gerufen, die Mannschaft sammelte sich, und durch schnelle Tore über Schurz, Dambach und Böhrer stand es auf einmal 18:18 unentschieden. In den nächsten Minuten wollte keiner der beiden Mannschaften so wirklich ein Tor erzielen. Auf beiden Seiten schlichen sich wieder technische Fehler ein, so dass in den nächsten drei Minuten gar nichts passierte. Erst in den letzten zwei Minuten begann man wieder mit dem Torewerfen. Die Gäste gingen mit 19:18 in Führung. Darauf reagierte das Trainergespann des TSV mit der dritten und letzten Auszeit, auch in dieser Pause fanden die Coaches die richtigen Worte, und der Ausgleich zum 19:19 war dann auch der Schlusspunkt des Spieles.

Ein gewonnener oder ein verlorener Punkt, man weiß es nicht wirklich, für was dieser Punkt noch alles gut sein kann. Das rettende Ufer liegt zwei Punkte entfernt, und das hat derzeit der TSV Weinsberg inne, die weitere schlechte Nachricht ist, dass die SG Gundelsheim beim TV Mosbach gewonnen hat und somit punktgleich vor dem TSV liegt. Drei Mannschaften haben derzeit die gleiche Punktzahl, und keine will den Abstieg in die Bezirksklasse. Nächste Chance, um Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln, wird für den TSV Buchen am Samstag, 14. März, im Heimspiel gegen den TV Flein 2 um 19.30 Uhr sein. tsv