Handball

Handball Rimper verliert knapp in Hamburg

Starke Abwehr reicht nicht

Archivartikel

Die Rimpar Wölfe haben in der 2. Handball-Bundesliga erneut knapp verloren: Beim HSV Handball in Hamburg unterlagen die Unterfranken mit 24:26. Damit stoppte auch die Clatt-Mannschaft den Lauf der Hamburger nicht, denn sie feierten den den neunten sieg in Folge.

Die Begegnung entschied sich allerdings erst in der Schlussminute. Deshalb sagte HSV-Trainer Torsten Jansen auch: „Da war heute natürlich auch eine Menge Glück dabei. Man hat gemerkt, dass im Angriff die geistige Frische fehlte.“ Das Spiel gegen Rimpar war bereits das achte in diesem Monat.

Unter den Augen des ehemaligen Trainers der Rhein-Neckar Löwen, Martin Schwalb, entwickelte sich in ein ausgeglichenes Spiel. Weller-Ersatz Feit fand gegen die physisch starke Rimparer Deckung keine Mittel, so dass der HSVH meist nur aus dem Rückraum gefährlich wurde. Insgesamt fehlte bis zur Halbzeit der offensive Spielwitz, Tobias Schimmelbauer und Thies Bergemann blieben auf den Außenpositionen fast ohne Wurfversuche. Obwohl den HSVH-Torhütern Jonas Maier und Marcel Kokoszka im ersten Durchgang keine einzige Parade gelang, schafften es auch „die Wölfe“, nicht, sich abzusetzen. 12:11 stand es zum Seitenwechsel.

Doppelte Unterzahl

Auch nachdem sich Rimpar in der 32. Minute gleich zwei Zeitstrafen einhandelte, schaffte es der HSVH nicht, sich auf ein paar Tore abzusetzen (13:13/35.). Die Hamburger wirkten unkonzentriert, die aggressive Gäste-Abwehr unterband ein flüssiges Angriffsspiel. „Wir wussten, dass Rimpar die beste Abwehr der Liga hat. Wir sind im Angriff nicht ins Tempo gekommen und haben zu viel parallel gespielt“, sagte Spielmacher Philipp Bauer.

Zehn Minuten vor Schluss hielt Kokoszka (insgesamt fünf Paraden) einen Siebenmeter (51.), so dass der HSVH im Anschluss per Konter erstmals mit zwei Toren in Führung ging (22:20/53.). Obwohl Kapitän Lukas Ossenkopp kurz vor Schluss eine Zwei-Minuten-Strafe kassierte, hielten die Hamburger den Vorsprung. Jonas Gertges traf eine Sekunde vor Schluss zum 26:24-Endstand. red