Handball

Handball HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim enttäuscht bei der 23:29-Niederlage in Pforzheim auf der ganzen Linie

Schwächste Leistung der Saison

Archivartikel

TGS Pforzheim II – HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim 29:23

Dittigheim/Tauberbischofsheim: Gluhak, Berthold (beide Tor), Hartmann, Ehler (1 Tor), St. Gärtner, Karl (1), Brezina (1), Küpper (4), Mayer (2), Bitsch (7), Hartnagel (2), D. Gärtner (4/davon 1 Siebenmeter), Engert (1).

Bei der TGS Pforzheim II gab es für die HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim nichts Zählbares zu holen. Nach schwacher Leistung kassierten die „Grün-Weißen“ am Ende eine klare 23:29-Niederlage. Natürlich gingen die Gäste als Außenseiter in die Partie, doch hätte man mehr Widerstand erwarten dürfen.

Das Perspektivteam des Drittligisten dagegen wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Die Gastgeber sind bekannt für ihre nachhaltige Jugendarbeit. Gerade das Verbandsligateam ist gespickt mit jungen Handballtalenten, die zum Teil regelmäßig mit der ersten Mannschaft der Goldstädter mittrainieren und natürlich auch ab und an Spielpraxis in der 3. Liga sammeln dürfen. Entsprechend erfolgreich war die Turngesellschaft Pforzheim mit vier Siegen in die Saison gestartet. Auch wenn die Gastgeber zuletzt etwas patzten, zählen sie weiterhin zum engen Kreis der Titelanwärter.

Schwächstes Saisonspiel

Für die Gäste war diese Niederlage trotzdem völlig unnötig, denn sie machten es ihrem Gegner an diesem Spieltag extrem einfach. Entsprechend enttäuscht zeigte sich das HSG Trainergespann Thomas und Martin Keupp nach dem Spiel.

„Das war heute unsere schlechteste Saisonleistung. Die Mannschaft wirkte leblos und leer und ergab sich völlig ihrem Schicksal. Die Einstellung fehlte, niemand nahm das Heft in die Hand. Kein Spieler, weder im Angriff noch in der Abwehr fand Normalform“, so der enttäuschte Co-Trainer Thomas Keupp nach der Partie.

Wie zuletzt in Eggenstein verpennten die Gäste auch dieses Mal wieder völlig den Start und ermöglichten Pforzheim eine schnelle 3:0- Führung. Erst ein Strafwurf brachte der Spielgemeinschaft den ersten Treffer zum 1:3. Doch die Gastgeber blieben am Drücker und lagen über die gesamte erste Spielhälfte stets unangefochten in Front. Über 9:5 und 14:8 ging’s schließlich mit 15:10 in die Pause. Wer danach allerdings ein Aufbäumen der Gäste erwartet hatte, wurde enttäuscht. Auch im zweiten Spielabschnitt plätscherte die Partie so vor sich hin. Die Gastgeber hatten die Partie stets fest im Griff und landeten am Ende einen klaren und ungefährdeten 29:23-Erfolg.

Pforzheim hat damit Tabellenplatz drei gefestigt, die „Grün-Weißen“ dagegen rutschten mit nun 2:10 Punkten auf einen Abstiegsplatz ab.

Jetzt setzt die HSG ihre ganze Hoffnung auf die nächste Partie am kommenden Samstag gegen Eppelheim. Dann darf sie nach fünf Auswärtsspielen in Folge endlich wieder vor heimischer Kulisse antreten.