Handball

Handball HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim vor schwerem Auswärtsspiel beim Badenliga-Absteiger Hockenheim

Rückraum des HSV in den Griff bekommen

Auf die HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim wartet am Tag der Deutschen Einheit um 18 Uhr beim HSV Hockenheim der nächste dicke „Brocken“ in der Handball-Verbandsliga. Nach dem Abstieg aus der Badenliga haben die Gastgeber ihr Team für die laufende Runde deutlich verjüngt, die Mannschaft zeigt ein völlig neues Gesicht. Die Verantwortlichen gaben sich wohl deshalb in der Ausgabe ihrer Saisonziele eher bescheiden und stellten die Entwicklung der jungen Spieler in den Vordergrund.

Doch bereits zum Saisonauftakt beim etablierten TG Eggenstein, stellte Hockenheim, das erst eine Partie absolviert hat, seine Klasse unter Beweis. Nach kurzer Anlaufzeit und einem zwischenzeitlichen Rückstand von drei Treffern hatte der HSV Hockenheim den Gegner im zweiten Spielabschnitt völlig im Griff und nahm am Ende einen ungefährdeten 27:23-Sieg mit nach Hause. Dabei glänzten vor allem die HSV-Goalgetter Alexander Leibritz und Philipp Schinke, die das Spielgerät zusammen 17 Mal im gegnerischen Gehäuse „versenkten“.

Die HSG steht dagegen nach zwei Spieltagen noch ohne Punktgewinn da und weiß, dass auch in Hockenheim die Trauben sehr hoch hängen. Dennoch wollen die „Grün-Weißen“ alles versuchen, um vielleicht doch etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. In ihren beiden ersten Saisonspielen gegen Rot und in Ispringen hat die Mannschaft bereits Lehrgeld zahlen müssen, sie hat aber auch zumindest phasenweise bewiesen, dass sie in dieser Spielklasse durchaus mithalten kann. Um letztlich erfolgreich zu sein muss jedoch alles zusammenpassen. Vor allem gilt es die volle Konzentration über die gesamte Spielzeit hochzuhalten.

Chancen besser nutzen

Besonders in ihrer jüngsten Partie beim TV Ispringen konnte das Keupp-Team über weite Strecken spielerisch und kämpferisch überzeugen. Allerdings unterliefen der Mannschaft noch zu viele technische Fehler, die zu unnötigen Ballverlusten und damit zu einfachen Kontertoren des Gegners führten. Gleichzeitig vergab die HSG zu viele klare Torchancen. Das muss in Hockenheim natürlich besser werden.

Das Trainergespann weiß genau, wo es ansetzen muss und wird alles versuchen, sein Team in die Erfolgsspur zu führen. Es liegt jetzt allerdings an jedem einzelnen Akteur, diese Vorgaben umzusetzen. Punkte können nur erzielt werden, wenn jeder einzelne sein Leistungspotenzial voll ausschöpft. Vieles wird zudem davon abhängen, in wie weit es der HSG-Gästeabwehr aus dem Taubertal gelingt, die Kreise der gegnerischen Rückraumschützen einzuengen.