Handball

Handball HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim am Sonntag zu Gast bei der TGS Pforzheim

Personelle Situation bleibt angespannt

Archivartikel

Zum nächsten Auswärtsspiel reist die HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim am Sonntag zur Reserve von Drittligist TGS Pforzheim. Anpfiff in der dortigen Bertha-Benz-Halle ist um 16 Uhr.

Die Gastgeber spielen bereits ihre dritte Verbandsligarunde und haben sich in dieser Spielklasse erfolgreich etabliert. Im vergangenen Jahr konnten sie lange an der Tabellenspitze mithalten und landeten am Ende auf Rang vier.

Ähnlich stark startete die TGS auch in diese Saison und lag nach vier Spieltagen mit 8:0 Punkten unangefochten auf Rang eins. Zuletzt mussten die Goldstädter allerdings etwas Federn lassen. Erst verloren sie ihr Heimspiel gegen Hockenheim unglücklich mit 27:28 Toren, dann gab es in Dossenheim mit 25:35 eine deutliche Klatsche. Somit fiel Pforzheim mit aktuell 8:4 Punkten auf Rang drei zurück. Dennoch bleibt das Team in Tuchfühlung mit Spitzenreiter Rot (10:2).

HSG ist Außenseiter

Allein von der Tabellenkonstellation her betrachtet tritt die HSG die Reise an den Rand des Schwarzwaldes als klarer Außenseiter an. Dass die Gastgeber zuletzt etwas schwächelten, ändert daran nur wenig. Für die „Grün-Weißen“ lief die Saison bisher sicher nicht nach Wunsch. Ein Sieg bei vier Niederlagen ist eine eher mäßige Ausbeute und entspricht sicher nicht dem Anspruch der HSG.

Doch auch am Sonntag wird die Aufgabe für die Taubertäler nicht einfacher, zumal die personelle Situation weiter sehr angespannt bleibt. Hinzu kommt, dass Leistungsstand und Spielstärke von Reserveteams grundsätzlich nur schwer einzuschätzen sind, da das Personal häufiger wechseln kann und immer wieder auch Ergänzungsspieler der 1. Mannschaft zum Einsatz kommen. Das macht die Aufgabe für das HSG Trainergespann Martin und Thomas Keupp nicht einfacher.

Sicher wissen die Taubertäler, dass sie ihr Leistungspotenzial zuletzt nur bedingt abrufen konnten. Gerade da muss jeder einzelne Akteur auf dem Spielfeld ansetzen. Nur wenn die Einstellung zu hundert Prozent stimmt und alle an einem Strang ziehen sind Erfolge möglich. Hier wollen die „Grün-Weißen“ ansetzen und alles versuchen, um vielleicht doch etwas Zählbares aus der Goldstadt mit nach Hause zu nehmen.