Handball

Handball HSG will gegen Pforzheim II den ersten Heimsieg

Personalsorgen sind nach wie vor problematisch

Archivartikel

Die Verbandsliga-Herren der HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim haben sich für diesem Samstagabend ein erklärtes Ziel gesetzt: Nachdem es vor Wochenfrist in Mosbach mit dem ersten Saisonsieg geklappt hat, soll nun auch der erste Heimerfolg eingefahren werden. Doch das wird nicht einfach werden, denn der Gast aus Pforzheim ist keineswegs zu unterschätzen. Das im Schnitt sehr junge Reserveteam der TGS Pforzheim, die in der 3. Bundesliga Süd beheimatet ist, spielt einen temporeichen und technisch feinen Handball. Auch weiß man nie, wer aus dem Drittligakader die „Jungen Wilden“ ergänzt. Die Keupp-Mannen werden also wieder alles geben müssen, um erfolgreich zu sein.

Problematisch ist nach wie vor die Personalsituation der Hausherren. Die langzeitverletzten Bodo, Ehler und Lippert fehlen weiterhin, dazu erneut Villmann und Karl. Einige weiteren Spieler sind angeschlagen. Am schlimmsten trifft jedoch die HSG der Ausfall von Felix Rother, der in jedem Spiel bisher mindestens neun Tore erzielt hat. Sein Fehlen aus persönlichen Gründen wird schwer zu kompensieren sein. Trainer Keupp hofft allerdings auf die Rückkehr von „Shooter“ Dennis Orf, dessen Quarantäne heute abläuft, der allerdings aufgrund der verordneten Isolation natürlich zwei Wochen nicht mit der Mannschaft trainieren konnte.

In der vergangenen Saison präsentierten sich beide Mannschaften in etwa auf Augenhöhe; jeder gewann sein Heimspiel, und beim Rundenabbruch lagen die Teams einträchtig mit 19:21 Punkten gleichauf im sicheren Mittelfeld. Auch nach drei Spielen der neuen Runde liegen die Vereine, nur durch einen Punkt getrennt, nahe beieinander in der Tabellenmitte. Es deutet also vielen auf ein spannendes und umkämpftes Spiel hin. Will die HSG das bessere Ende für sich behalten, gilt es vor allem, die Kreise der bisher erfolgreichsten Gästeangreifer zu stören. Die beiden Rost-Brüder und Choetchim waren in den letzten Partien jeweils für fünf bis sechs Tore im Schnitt gut.

Dem will die HSG mit einer stabilen und aggressiven Deckung begegnen. „Wir haben jetzt in jedem Spiel immer ein Gegentor weniger bekommen,“ so Trainer Martin Keupp, „und ich würde mir wünschen, dass dieser „Countdown“ so weitergeht, wobei es natürlich gerne auch noch weniger Gegentreffer sein dürfen.“ Wie zuletzt in Mosbach wird Sportlicher Leiter Thomas Keupp erneut die Defensive verstärken und versuchen, denn Abwehrverbund zusammenzuhalten.

Die Partie in der Grünewald-Sporthalle beginnt am Samstag um 19.30 Uhr.