Handball

Frauen-Badenliga Königshofen/S. holt zweiten Auswärtssieg

Nur nach der Pause kurz „gewackelt“

Rintheim – Königshofen/S. 23:30

Königshofen/Sachsenflur: Laura Grünewald (2 Tore), Sabrina Dittmann (7), Josefin Adelmann (4), Catarina Henn (2), Sophia Fürst (2), Lena Edelmann (4), Levke Collmann (3), Franziska Lang (6), Anna-Lena Roth, Sophia Bärlein, Lea Koßbiehl.

Die Badenliga-Frauen der HG Königshofen/Sachsenflur hatten ihr zweites Auswärtsspiel der Saison gegen den TSV Rintheim zu absolvieren. Trotz der Niederlagen der vergangenen Woche, ließen sie den Kopf nicht hängen und wollten mit zwei Auswärtspunkten wieder nach Hause fahren. Das bewiesen sie schon gleich zu Beginn des Spiels. Bereits nach den ersten 15 Minuten ging die HG mit 10:6 in Führung und gab diesen Vorsprung erstmal nicht mehr ab. Die „Mädels“ spielten sehr gut zusammen, mit wenig technischen Fehlern. Durch die sehr gut stehende Abwehr, kamen die HG Mädels zu vielen Tempogegenstößen, die sie alle im Tor versenkten.

Nach 30 Minuten gingen die Mannschaften mit einem 18:10 für die HG Damen in die Halbzeit.

Trainer Alexander Schad war sehr stolz auf die Manschaft, dennoch wusste er, dass die nächsten zehn Minuten des Spiels alles entscheiden. Es war jetzt wichtig, konzentriert. Doch das gelang zu Beginn der zweiten Hälfte nicht wie geplant. Jede Spielerin kämpfte nur für sich, die am Anfang gut stehende Abwehr ließ stark nach, und es wurden mehr technische Fehler gemacht, die zu vermehrten Tempogegenstöße der Gegner führten. Somit spielte sich der TSV Rintheim in der 41. Minute bis auf vier Tore an die HG-Frauen heran und motivierte sich immer mehr.

Marion Wilm als Rückhalt

Der HG-Spielerinnen war klar: Wenn sie sich jetzt nicht zusammenreißen, werden diese zwei Auswärtspunkte nicht mit nach Hause genommen. Jede Spielerin holte nochmal alles aus sich heraus. Nach dem Spiel gegen den TSV Rot ( welches gewonnen wurde) wusste auch jede Spielerin: Wenn alle zusammen spielen, ist man stärker – und so holte man sich das Spiel zurück. Ein ganz großes Lob gilt der Torhüterin Marion Wilm, die in diesem Spiel ein großer Rückhalt war.

Am Ende freute sich die HG doch über zwei Punkte: 30:23. hgd