Handball

Handball TSV–Frauen verlieren auswärts deutlich

Niederlage zum Auftakt

Archivartikel

SG Schozach-Bottwartal II – TSV Buchen 31:13

Buchen: Anna-Maria Weber, Sophia Walter, Celine Schäfer (3/2), Vanessa Holzmann, Annika Böhrer, Carolin Kleinert (Tor), Theresa Vogel, Franziska Schneider, Kimberley Sohns (5), Sophia Dambach (4/1), Alina Friedmann (1), Miriam Grollmuss, Gina Jacobs.

Die Handball-Frauen des TSV Buchen begannen die Saison 2019/2020 in der Bezirksliga mit einem Auswärtsspiel gegen die SG Schozach-Bottwartal II. Die Reserve des Drittligisten gewann in der vergangenen Saison beide Spiele gegen den TSV. Daher war für die Buchener klar, dass es ein schweres Spiel werden würde.

Als schwierig gestaltete sich zugleich der Auftakt des Spiels, da der ungewohnt klebrige Ball – in der Spielstätte der Gastgeber gibt es anders als in Buchen kein Harzverbot – einige Fehlpässe und andere technische Fehler zur Folge hatte. Trotzdem kämpfte man sich ins Spiel, glich Tor um Tor aus, ging durch Kim Sohns in der 16. Minute sogar kurzzeitig in Führung und hielt das Spiel bis kurz vor Halbzeit offen (7:6, 26. Minute). Doch ein Fünf-Tore-Lauf der Gastgeber verschaffte der Heimmannschaft einen komfortablen Vorsprung zur Pause (12:7).

Fehler konsequent ausgenutzt

Es war eingetreten, wovor die Trainer Hollerbach und Grollmuss gewarnt hatten: Die konterstarken Gäste nutzten nun die Fehler der TSV-Frauen im Angriff konsequent aus. Die SG-Frauen kamen hellwach aus der Pause und leiteten bei Abschluss oder Ballverlust der Gäste blitzschnelle Konter ein, sod ass die Führung schnell weiter ausgebaut wurde.

Die Begegnung endete 31:13 zu Gunsten der Heimmannschaft. Eine Niederlage in dieser Höhe ist als Saisonstart denkbar schlecht, und der TSV Buchen wird daran arbeiten müssen, diese leichten Tore nicht zuzulassen.

Trotzdem kann man auf der Leistung der ersten 25 Minuten aufbauen, wenn es am Sonntag, 29. September, um 17 Uhr zu Hause gegen TB Richen geht. Dieses Team ließ man zwar in der abgelaufenen Saison in der Tabelle hinter sich, doch sollte man den mit zwei Siegen in die Runde gestarteten Gegner auf keinen Fall unterschätzen.