Handball

Badenliga Die Handballer des TV Hardheim empfangen am Samstagabend den starken Tabellenvierten der Badenliga TV Friedrichsfeld / Fast alle Mann „an Bord“

Mit Teamgeist den ersten Heimsieg holen

Archivartikel

Ist beim TV Hardheim der Knoten geplatzt oder war der Sieg gegen Wiesloch nur eine Eintagsfliege? Diese Frage kann nach der zweiwöchigen Pause bereits am Samstagabend um 19.30 Uhr beim Heimspiel in der Walter-Hohmann-Halle gegen den TV Friedrichsfeld beantwortet werden.

„Wir wollen auf jeden Fall nachlegen“, sagt Trainer Lukay Dyszy kurz angebunden. Nach dem Erfolg in Wiesloch ist Dyszy wohl eine Zentnerlast von den Schultern gefallen. „Der Sieg war nach den zuletzt knappen Ergebnissen überfällig“, sagt Hardheims Coach und merkt an, dass ihm das spielfreie Wochenende nicht unbedingt gelegen kam. Es war zwar gut geeignet, um die eine oder andere kleine Blessur auszukurieren. Auf der anderen Seite hätte man die Euphorie aus Wiesloch doch gerne mitgenommen, um eine Woche später wieder dort anzuschließen. Diese Chance hat der TVH nun aber am kommenden Wochenende und will den zweiten Sieg festzurren.

Hardheims Gegner TV Friedrichsfeld hat sich in der bisherigen Saison ganz gut verkauft und liegt nach vier Siegen und drei Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz in der Badenliga. Der zuletzt deutliche Sieg gegen Leutershausen II unterstrich die Stärke der Mannschaft, die sich auch berechtigte Hoffnungen machen kann, in Hardheim etwas Zählbares mitzunehmen.

Allerdings hat der deutliche Auswärtssieg des TVH auch die Gäste aufhorchen lassen und so wird das Team von Trainer Tobias Seel wieder sehr konzentriert in die Partie gehen müssen. Das Ziel der Friedrichsfelder vor Saisonbeginn war es, mit ehrlicher Arbeit und einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Gegnern den Schneid abkaufen, um möglichst frühzeitig den Klassenerhalt zu schaffen. Das ist ihnen bisher auch recht gut gelungen, denn sie stehen zu Recht auf dem vierten Tabellenplatz.

„Nachlegen“ ist die Devise

Die Gastgeber sind nach dem ersten Saisonsieg natürlich erleichtert und die Gewissheit, dass man das Siegen nicht verlernt hat, tut freilich jedem Mannschaftsmitglied gut. Das ganze Team geht somit zuversichtlicher an die neuen Aufgaben heran. „Nachlegen“, heißt deshalb die Devise des Hardheimer Trainers, der von der geschlossenen Mannschaftsleistung seiner „Jungs“ in Wiesloch angetan war.

Der Teamgeist soll auch am Samstag wieder im Vordergrund stehen, und es muss noch weiter an den kleineren Stellschrauben gedreht werden, um die letzten individuellen Fehler abzustellen.

Nach Lage der Dinge kann Lukas Dyszy auf alle seine Handballspieler zurückgreifen. Hinter Artur Sander steht allerdings noch ein Fragezeichen. Er ist noch ein wenig angeschlagen und muss deswegen möglicherweise gegen Friedrichsfeld zuschauen.

Mit dem angepeilten ersten Heimsieg möchte der TVH seine bisherige Bilanz verbessern und darf dabei sicherlich auf die Unterstützung seiner zahlreichen Fans hoffen.