Handball

Handball HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim zu Gast in Langensteinbach

Mit neuem Selbstvertrauen

Archivartikel

Aufgrund einer starken, mannschaftlich geschlossenen Leistung sicherte sich die HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim letzte Woche einen knappen aber durchaus verdienten Heimsieg über die HSG Walzbachtal. Dieser wichtige Erfolg ist sicher der Moral und dem unbedingten Willen der „Grün-Weißen“ zuzuschreiben. Gleichzeitig werden die zwei Punkte das Selbstvertrauen der Keupp-Truppe weiter stärken, zumal sich die Taubertäler damit bei nun 6:14 Punkten auf den 11. Tabellenplatz verbessern konnten. Jetzt gilt es, diesen positiven Schwung als Motivation für die kommenden Spiele mitzunehmen.

Und bereits am Sonntag, 1. Dezember, um 18 Uhr wartet auf die HSG beim SV Langensteinbach die nächste durchaus machbare Aufgabe. Die Gastgeber haben bereits ein Spiel mehr absolviert und liegen mit 6:16-Punkten auf Tabellenrang zwölf, ein Platz hinter den Taubertälern. Natürlich werden die Gastgeber alles versuchen, ihr Heimrecht in Punkte umzumünzen, was die Aufgabe für die Gäste sicher nicht einfacher macht. Bisher hat Langensteinbach außer einem Erfolg beim Schlusslicht Ettlingen zu Hause erst einen Sieg und zwei Unentschieden erreicht.

Allerdings ließ das Team aus dem Kreis Karlsruhe am letzten Spieltag aufhorchen und bot dem höher eingeschätzten Topteam TSG Dossenheim über die volle Distanz Paroli. Am Ende stand der SV nach einer knappen 27:28-Niederlage allerdings mit leeren Händen da. Die „Grün-Weißen“ sollten gewarnt sein.

Beide Kontrahenten kennen sich aus zwei gemeinsamen Verbandsligajahren recht gut. Im direkten Vergleich schnitt Langensteinbach dabei mit zwei Siegen und einem Remis gegenüber der HSG mit je einem Sieg und einem Unentschieden etwas besser ab. Dennoch ist der Ausgang der Partie am Sonntag völlig offen, er hat allerdings für beide Seiten richtungsweisende Bedeutung. Vor allem die Gäste könnten sich mit einem Erfolg nach hinten weiter Luft verschaffen. Viel wird in dieser Partie davon abhängen, inwieweit die Abwehr der HSG den torgefährlichen Angreifer der Gastgeber, Bodemer in den Griff bekommt. In Dossenheim markierte er allein zwölf Treffer.

Personell hat sich die Lage für die „Grün-Weißen“ allerdings wieder etwas angespannt. Definitiv fehlen werden verletzungsbedingt Dominik Gärtner und aus beruflichen Gründen Felix Rother. Das aber macht die Aufgabe für das Trainergespann Martin und Thomas Keupp sicher nicht einfacher.