Handball

Handball TV Hardheim brachte bei der SG Pforzheim/Eutingen II einen Drei-Tore-Vorsprung nicht über die Zeit

Kein Wurfglück in der Schlussphase

Archivartikel

SG Pforzheim/Eutingen II – TV Hardheim 26:25

Hardheim: Ernst (1 Tor), Sander (beide Tor), Leiblein, Hefner, L. Schneider (2), Engels (7), Huspenina (2), P. Steinbach (3), Ohlhaut, T. Schneider (1), Hönninger (5), Withopf (3), R. Steinbach (1).

Der TV Hardheim hat auch seine zweite Partie der Saison in der Handball-Badenliga verloren. Der Ausgang der Begegnung bei der Spielgemeinschaft Pforzheim/Eutingen II war mit 26:25 (14:12) allerdings denkbar knapp. Deshalb musste man sich über diese Niederlage ganz besonders ärgern, da man neun Minuten vor Spielende noch mit zwei Toren in Führung gelegen hatte und erst in den hektischen Schlussminuten die Punkte abgeben musste.

Recht zuversichtlich war die Mannschaft von Trainer Lukas Dyszy nach Pforzheim gereist. Mit dabei war auch wieder Thomas Withopf, der mit seiner Routine und den gefürchteten Rückraumwürfen der Mannschaft zusätzliche Sicherheit geben sollte. Die verkaufte sich zu Beginn der Partie ganz gut und erspielte sich nach dem 4:4-Zwischenstand nach rund acht Minuten sogar ein leichtes Übergewicht. Dies drückte sich dann auch in Toren aus und so führten die Gäste nach Treffern von Steinbach, Engels und Hörninger nach 13 Minuten mit plötzlich mit 8:5. Dadurch wurden allerdings die Gastgeber so langsam wach gerüttelt, die nun ihrerseits mit vier schnellen Toren hintereinander den Spielstand in eine eigene Führung umwandelten.

Die Gäste ließen sich dadurch nicht aus ihrem Rhythmus bringen und gestalteten die Partie weiterhin offen, doch zu mehr als zu einem Anschlusstreffer reichte es nicht. Somit wurden beim Stand von 14:12 für die Gastgeber auch die Seiten gewechselt.

TVH mit drei Toren vorne

Besser aus den Kabinen kam dann wieder der TVH, der die ersten Minuten der zweiten Halbzeit mächtig Gas gab und bereits nach zehn Minuten durch den Treffer von Lars Engels seinerseits wieder mit 20:17 in Front lag. Von nun an war abermals der TVH das dominantere Team, das seinen Zwei-Tore-Vorsprung bis zur 47. Minute nicht nur verwaltete, sondern nach einem Treffer von Lukas Schneider sogar auf drei Tore ausbaute.

Damit wurde zugleich auch die hektische Schlussphase eingeleitet, in der die Gastgeber mit allen Mitteln versuchten, dem Spiel doch noch eine Wende zu geben. Nach seiner dritten Zweiminutenstrafe war der TVH zunächst mit dem Ausfall von Lukas Schneider geschwächt, zog mit einem Treffer von Robin Steinbach aber wieder auf zwei Tore davon ziehen, doch dies sollte zugleich auch Hardheims letzter Treffer der Partie sein. Die Gastgeber nutzten jetzt jede Lücke in der Hardheimer Abwehr und glichen sieben Minuten vor Schluss zum 25:25 ausgleichen. Viereinhalb Minuten vor Ende der Partie traf Bastian Langenfeld zum 26:25, was gleichzeitig bereits den Endstand bedeutete. Die restlichen vier Minuten waren von großer Hektik auf dem Spiel und am Spielfeldrand bestimmt. Letztlich brachten die Gastgeber mit viel Glück und Geschick den schmeichelhaften Sieg über die Ziellinie. kn