Handball

Handball Vorzeitige Vertragsverlängerung

Julian Sauer bleibt bei den „Wölfen“

Archivartikel

Nachdem die Trainerpersonalie geklärt ist (wir berichteten bereits ausführlich), geht es im „Wolfsrevier“ der DJK Rimpar nun an die Gespräche mit den Spielern. Der erste Akteur des Zweitligisten hat nun seinen Vertrag bereits vorzeitig verlängert. Mit Julian Sauer handelt es sich dabei um einen absoluten Führungsspieler und die Identifikationsfigur bei den „Wölfen“.

Seit der Landesliga begleitet Sauer den rasanten Aufstieg der Rimparer „Wölfe“ in den letzten Jahren. Er gehört zur „goldenen Generation“ und hat die Vereinsgeschichte entscheidend mitgeprägt, wie kaum ein anderer. Der inzwischen 30-jährige Rechtsaußen hat allerdings noch nicht genug vom Handball, weshalb sein Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert wurde.

Anschließend will der Rimparer den weiteren Karriereweg abhängig von seinem gesundheitlichen Zustand und der Freude, die er am Handballsport noch haben wird, machen. „Solange ich noch Spaß am Handball habe und der Körper es mitmacht, werde ich weiterspielen“, kommentiert Julian Sauer mit gewohnter Gelassenheit seinen neuen Kontrakt.

Für das Umfeld der Wölfe ist diese Verlängerung womöglich eine größere Sache als für den Spieler selbst. Das nicht ohne Grund. Die Nummer 68 war in ihrer Karriere selten so lange verletzungsfrei und besticht durch die gute Form sowie Topquoten im Abschluss. In puncto Kampf und Einstellung geht Sauer immer als Vorbild voran. Nun setzt er mit seiner Verlängerung eine weitere Botschaft und ein deutliches Signal an seine Kollegen.

Gerade auch deshalb freut sich Wölfe-Geschäftsführer Roland Sauer umso mehr über die Vertragsverlängerung seines Sohnes: „Julian ist Sinnbild der Wölfe und Gesicht der Mannschaft. Sportlich weiß er zu überzeugen und ich freue mich für ihn sowie für die Wölfe, dass sein Gesundheitszustand mindestens noch eine Saison auf diesem Topniveau zulässt. Ich begrüße es natürlich auch, wenn es noch einige Jahre mehr werden“, lässt Sauer bei einem Augenzwinkern durchblicken. Der Geschäftsführer weiß zudem ob der Wichtigkeit dieser Personalie auch fernab des Parketts: „Natürlich soll diese Verlängerung als positives Zeichen an die anderen Akteure dienen.“ rw