Handball

Verbandsliga HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim vergibt bei Mitaufsteiger TV Ispringen einen möglichen Sieg

Individuelle Fehler kosten die Punkte

Archivartikel

TV Ispringen - HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim 25:23

Dittigheim/Tauberbischofsheim: Christian Gluhak, Jonas Berthold (beide Tor), Tobias Ehler, Tizian Hartmann, Jonathan Mohr (1), Steffen Gärtner (1),Tobias Karl (6), Niklas Küpper (3), Nick Mayer (1), Alexander Bitsch (4), Carlo Hartnagel, Dominik Gärtner (4/davon 2 Strafwürfe, Max Engert (3).

Nach der Auftaktniederlage zu Hause gegen den TSV Rot wollte die HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim beim Mitaufsteiger TV Ispringen unbedingt die ersten Punkte einfahren. Entsprechend konzentriert und hoch motiviert gingen die „Grün-Weißen“ diese Aufgabe auch an. Die Gäste mussten zwar auf ihren zuletzt so starken Spielmacher Felix Rother und weiterhin auf Goalgetter Viktor Bodo verzichten, dennoch hatte das Trainergespann Martin und Thomas Keupp die Mannschaft hervorragend auf den Gegner eingestellt.

Spielerisch starke Partie

Doch auch die Gastgeber wollten ihre Heimpremiere unbedingt positiv gestalten und fanden von Beginn an schnell in die Partie. So entwickelte sich eine spielerisch starke, kampfbetonte Partie, welche die Enztäler erst in den Schlussminuten recht glücklich für sich entschieden haben. Die Gäste zeigten trotz der Niederlage spielerisch eine starke Leistung, ihnen unterliefen allerdings vor allem im ersten Spielabschnitt zu viele technische Fehler. Zudem vergaben die Taubertäler aus aussichtreichsten Positionen einfach zu häufig klare, eigentlich glänzend herausgespielte Torchancen. Das spielte Ispringen letztlich natürlich voll in die Karten.

Nur einmal geführt

Auf HSG-Seite setzte von Beginn an Neuzugang Tobias Karl die Akzente. Er markierte für sein Team die ersten fünf Treffer und konnte über die gesamte Spielzeit vom Gegner nie völlig kontrolliert werden. Nach dem Führungstreffer von Alexander Bitsch zum 6:5 hatte Dittigheim/Tauberbischofsheim allerdings einen ersten Durchhänger und kassierte vier Tore in Folge zum 6:9 Rückstand.

Die HSG steckte zwar nie auf, doch durch ihre eigenen individuellen Fehler ermöglichten sie den Gastgebern bis auf 15:10 davonzuziehen. Schließlich gingen beide Mannschaften mit 17:14 in die Pause. Die Partie war längst nicht entschieden.

Nach dem Wechsel versuchten die Gäste mit allen Mitteln, das Spiel zu drehen. Wiederholt kamen sie bis auf einen Treffer heran, allein der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. So steht die HSG auch nach zwei Partien noch ohne Punktgewinn da. Die Mannschaft sollte daran allerdings nicht verzweifeln. Auch wenn noch nicht alles rund lief, haben die Kreisstädter durchaus gezeigt, dass sie spielerisch und kämpferisch in dieser Klasse mithalten können.