Handball

Handball Verbandsligist Dittigheim/Tauberbischofsheim trifft am Samstag zuhause auf die HSG Walzbachtal

Goalgetter Bodó ist wieder an Bord

Archivartikel

Von Berthold Freund

Verbandsligist HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim erwartet am Samstag, 23. November, um 19.30 Uhr, vor heimischer Kulisse die HSG Walzbachtal. Nach der desolaten Leistung letzte Woche in Wieblingen stehen die „Grün-Weißen“ weiter unter Druck, zumal der Tabellennachbar TSV Handschuhsheim gleichzeitig überraschend beim favorisierten PGS Pforzheim II gewann und damit nach Punkten wieder mit den Kreisstädtern gleichzog (4:14). Insgesamt blieben die Gastgeber im bisherigen Saisonverlauf weit hinter ihren Erwartungen zurück. Schon deshalb zählt am Samstag vor heimischer Kulisse nur ein Sieg.

Gäste meist vorn dabei

Doch da möchte auch die HSG Walzbachtal ein Wörtchen mitreden. Die Mannschaft hat sich erst vor knapp vier Jahren aus den Traditionsvereinen TV Wössingen und TSV Jöhlingen gebildet. Der Zusammenschluss beider Clubs brachte auf Anhieb die gewünschten Erfolge. So spielen die Gäste seit Gründung der Verbandsliga in diese Klasse sehr erfolgreich und meist im vorderen Drittel mit. In der laufenden Runde lief es bei dem Team aus dem Kreis Karlsruhe jedoch nicht mehr ganz so rund. Ähnlich wie die Taubertäler waren sie bei ihren bisherigen Auftritten starken Leistungsschwankungen ausgesetzt. Mit 7:9 Punkten liegen sie derzeit auf Tabellenrang zehn, zwei Plätze vor den Gastgebern. Aus den letzten drei Partien holte Walzbachtal nur einen Heimsieg gegen Eppelheim, in Ispringen und zu Hause gegen Dossenheim gab es dagegen klare Niederlagen.

Könnte richtungsweisend werden

Eine Prognose für das Match am Samstag lässt sich nur schwer stellen. Entscheiden wird neben kämpferischem Einsatz und unbedingtem Siegeswillen vor allem die Einstellung, mit der jeder einzelne Akteur ins Spiel geht. Und da erwarten die heimischen Zuschauer eine deutliche Reaktion ihres Teams. Der Spielausgang könnte gerade für die Kreisstädter richtungsweisend werden. Mit einem Sieg kämen die „Grün-Weißen“ dem Anschluss ans untere Mittelfeld einen Schritt näher, bei einer Niederlage droht ihnen das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz.

Personell hat sich die Lage entspannt. Lediglich hinter dem Einsatz von Dominik Gärtner steht noch ein Fragezeichen. Mit dabei sind Aufbauspieler Felix Rother und erstmals in dieser Saison der lange verletzte Goalgetter Viktor Bodó. Das sollte dem Angriffsspiel der Gastgeber Durchschlagskraft verleihen.