Handball

Handball Mit einem wichtigen Heimsieg auf die Huddelbätzparty

Gewackelt im zweiten Durchgang

Archivartikel

TSV Buchen – TV Eppelheim 31:26

Buchen: Nirmaier, Theobald (beide Tor), Weber (1), Kraft, Weber (6), Große (6), Beck (1), Weis (5/2), Röckel (4), Schmitt (3), Weimar (5), Engel.

Mit den beiden Punkten aus dem Landesliga-Heimspiel des TSV Buchen gegen den TV Eppelheim ließ es sich auf der anschließenden huddelbätzparty freilich gut feiern. Von Beginn an zeigten sich die Hausherren sehr konzentriert. Torchancen wurden eiskalt verwandelt und die Abwehr ließ die Eppelheimer immer wieder zu Frustwürfen verleiten. Im Verlauf der ersten Halbzeit zeigte die eiskalte Chancenverwertung ihre Wirkung und der TSV setzte sich Tor für Tor ab. In den letzten zehn Minuten ließ man gerade einmal ein Tor zu, was die Moral der Gäste zur Pause drückte. Im Angriff setzte ein neues Duo einige Ausrufezeichen. Die Kombination aus Raphael Weber im Rückraum und Janik Weis am Kreis harmonierte hervorragend, und so sorgten die Youngstars für einen Sechs-Tore-Abstand zur Halbzeit.

Auf Seiten der Buchemer Handballer waren die Worte in der Pause schnell gesprochen. Der Plan war natürlich, weiter schnellen und sicheren Handball zu spielen und die Eppelheimer nicht mehr zurückfinden zu lassen.

In den ersten Minuten der zweiten Hälfte schien es, als seien die Hausherren doch mit ihren Gedanken bei der Huddelbätzparty. Man ließ die Gäste wieder auf zwei Tore herankommen. Diese witterten natürlich noch ihre Chance auf ein Comeback. In der 37. Minute erlöste Sascha Weimer die Hausherren und zeigte somit, dass sie das Torewerfen nicht verlernt hatten. Die folgenden Minuten gehörten dem TSV, und man setzte sich wieder ab. Doch das Szenario wiederholte sich. Die Zuschauer trauten ihren Augen nicht, denn die Gäste kamen erneut auf zwei Tore heran. Der TSV ließ sich in der Abwehr zu Körperkontakten verleiten und wurde deshalb mehrmals dezimierte. Die Stimmung drohte zu kippen, doch in dieser Situation durfte man sich auf die Buchener verlassen: Sie wachten für den Schlussspurt wieder auf, zeigten ihre handballerischen Stärken und erspielten sich so wieder die Führung. Den Schlusspunkt setzte Lukas Große mit einem Siebenmeter zum 31:26-Endstand. sir