Handball

Handball, 2. Bundesliga Wölfe bleiben zahnlos

Gegner war zu clever

Archivartikel

TuSEM Essen – Rimpar Wölfe 34:26

Rimpar: Wieser, Brustmann (beide Tor) Böhm (2 Tore), Gempp (5), Schmidt (3), Kaufmann (4), Siegler (3), Meyer, Bauer, Backs, Brielmeier (1), Herth (7/davon 5 Siebenmeter), Sauer (1). – Zuschauer: 1587.

DJK Rimpar Wölfe ist mit einer bitteren Pleite in die neue Saison der 2. Handball-Bundesliga gestartet. Bei TuSEM Essen setzte es eine 26:34-Niederlage. „Wir hatten keine Chance heute“, resümiert DJK-Trainer Matthias Obinger nach dem Spiel, „wenn man so ein mangelndes Zweikampfverhalten an den Tag legt, kann man kein Spiel gewinnen, erst recht nicht gegen einen so guten, cleveren Gegner“. Von Beginn an zeigten die Essener, wer die Herren im Haus sind. Auf ungewohntem Terrain, in der Mülheimer Innogy-Sporthalle, gaben sie den Ton an. Von Rimpar kam in den ersten Minuten recht wenig, was die Gastgeber nutzen und sich eine 12:6-Führung erspielen konnte (20.). Wölfe-Trainer Matthias Obinger musste bereits früh zwei Auszeiten nehmen und einige Änderungen vornehmen. Nach dem zweiten Timeout lief es etwas besser für seine Jungs, auch weil der TuSEM etwas durchatmete. Kurz vor der Pause holten die Gäste auf und verkürzten schließlich auf drei Tore (14:11).

Nach dem Seitenwechsel spielte nur eine Mannschaft – und das war Essen. „Wir haben fast 30 Tore aus der Nahdistanz kassiert“, musste Wölfe-Trainer Obinger eingestehen. Spätestens beim 28:18 (50.) war die Vorentscheidung gefallen. Der TuSEM fand viele Lücken in der gegnerischen Abwehr. Zwar versuchten sich die Wölfe noch zu wehren, doch die sieben Treffer von Benjamin Herth reichten nicht, um gefährlich zu werden. „Wir müssen diese Niederlage emotionslos und sachlich aufarbeiten“, erklärte der Rimparer Coach nach dem Spiel. te/rw