Handball

Handball HSG-Sieg zu keiner Zeit gefährdet

Gegner aus der A-Jugend

Archivartikel

HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim – TGS Pforzheim II 35:31

Dittigheim/TBB: Gluhak (1), Biesinger (beide Tor), Rother (10/1), Thomas Keupp, Karl (1), Küpper (3/1), Mayer, Bodó (4), Brezina (1), Engert (7), S. Gärtner (4), Simon Lippert (3), Bendix Block (1).

Mit einem lockeren 35:31-Erfolg über die TGS Pforzheim II brachte die HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim aus den letzten vier Heimspielen bei einem Remis und drei Siegen insgesamt sieben Zähler auf ihre Habenseite. Damit rückten die „Grün-Weißen“ mit nun 19:21 Punkten in der Tabelle auf Rang neun vor. Mit dem Abstieg hat das Keupp-Team wohl nichts mehr zu tun, vielmehr haben sich die Taubertäler jetzt im gesicherten Mittelfeld festgesetzt.

Insgesamt sahen die erneut zahlreichen heimischen Zuschauer ein gutes Spiel ihrer Mannschaft gegen einen zum Teil überforderten Gegner. Die Gäste, die weitgehend mit ihrer A-Jugend angetreten waren, lagen bei der HSG über weite Strecken auf verlorenem Posten. Der Sieg der Gastgeber war jedenfalls zu keiner Phase gefährdet. Trainer Martin Keupp nutzte die Gelegenheit, um erstmals mit Simon Lippert und Bendix Block zwei Nachwuchsspieler in die Mannschaft zu integrieren. Linkshänder Lippert spielte dabei auf Rechtsaußen sogar 60 Minuten durch und bedankte sich mit drei herrlichen Treffern. Auch Aufbauspieler Block überzeugte mit einer ordentlichen Leistung und konnte sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen.

Die Gastgeber starteten hellwach und voll konzentriert in diese Partie. Über 2:0 legten sie bis Mitte der ersten Spielhälfte zum 13:7 bereits sechs Treffer vor. Im Angriff sorgten vor allem Felix Rother und Max Engert für sehenswerte Anspiele und für die nötigen Treffer. Doch Pforzheim steckte nie auf. Das junge Team blieb trotz des klaren Rückstands im Spiel und kämpfte sich bis zur 24. Minute wieder bis auf zwei Tore heran (14:12). Allerdings kamen ihnen die Gastgeber in dieser Phase sehr entgegen und vergaben gleich serienweise klarste Torchancen. Schließlich wurden mit 18:15 die Seiten gewechselt.

Nach der Pause blieb die Heimmannschaft weiter am Drücker. Doch im Gefühl des sicheren Sieges schalteten die „Grün-Weißen“ in der Schlussphase mehrere Gänge zurück, was die Gäste zur Ergebniskosmetik nutzten. Der verdiente 35:31-Erfolg der Heimmannschaft war jedoch zu keiner Phase gefährdet.