Handball

Handball Badenliga-Frauen mit der dritten Heimniederlage

Führung aus der Hand gegeben

Archivartikel

HG Königshofen/Sachsenflur – TSV Amicitia Viernheim 25:26

Königshofen/Sachsenflur: Wilm, Schneider (beide Tor), Grünewald, Dittmann (4 Tore), Adelmann (2), Henn, Roth (2), Edelmann, Fürst (4), Collmann (3), Lang (10/davon 6 Siebenmeter).

Im dritten Heimspiel der Saison wollte die Badenliga-Mannschaft um Trainer Alexander Schad eigentlich die ersten Punkte in eigener Halle holen, um sich etwas Luft zum unteren Tabellendrittel zu verschaffen.

Guter Start ins Spiel

Die HG-Frauen starteten mit einer aggressiven Abwehr und einem variablem Angriff in die Partie. Durch die offensive Abwehr der Viernheimerinnen entstanden immer wieder Lücken, die die HG-Frauen konsequent nutzen. Dadurch erspielten sie sich beim 7:3 in der 9. Minute erstmals einen Vier-Tore-Vorsprung. Der TSV kam jedoch nach und nach immer besser ins Spiel und glich in der 18. Minute zum 9:9 aus, Kurz danach gingen die Gäste dann erstmals in Führung.

Auch durch eine offensive Manndeckung gegen Franziska Lang ließen sich die Gastgeberinnen zunächst nicht aus dem Konzept bringen, kämpften weiter in der Abwehr und schlossen nach Ballgewinnen einige Gegenstöße erfolgreich ab. Mit einer Zwei-Tore-Führung (16:14) ging es dann schließlich in die Halbzeit.

Vier Tore Vorsprung

Mit positiver Energie und Siegeswillen startete die HG in die zweite Hälfte. Die Mannschaft wollte weiterhin aggressiv agieren und vorne geduldig Chancen herausspielen. Leni Roth baute mit zwei Toren in Folge die Führung auf vier Treffer aus. Dieser Vorsprung hielt man bis zur 44. Minute. Dann allerdings häuften sich die Fehler im Angriff und die HG lud damit die Gegnerinnen zu einfachen Toren ein. Vor allem die erfolgreichste Torschützin der Viernheimerinnen, Tamara Mohr (11 Tore), bekam man zu keinem Zeitpunkt in den Griff.

Die Mannschaft aus Viernheim zog bis zur 50. Minute mit zwei Toren davon. Für die HG-Frauen waren gewillt, um jeden Ball zu kämpfen, um das Spiel doch noch für sich zu entscheiden. Franziska Lang schaffte mit ihrem neunten Tor in der 58. Minute noch einmal den Anschlusstreffer zum 24:25. Jedoch schaffte man es im Gegenzug nicht, die Lücken in der eigenen Abwehr zu schließen, so dass man den Gegentreffer zum 24:26 hinnehmen musste. Der letzte Treffer zum Endstand vom 25:26 kam schließlich zu spät.

Nächstes Spiel bei der HG Saase

Bis zum nächsten Spiel bei der HG Saase am 17. November hat die Mannschaft von Trainer Schad nun Zeit, um die dritte Heimniederlage in Folge zu verarbeiten. hgd