Handball

Handball HSV Main-Tauber steht vor einem richtungsweisenden Duell gegen Großlangheim

Eine Leistungssteigerung ist mehr als überfällig

Archivartikel

Ein richtungsweisendes Duell erwartet den HSV Main-Tauber am Samstag, 16. November, um 20 Uhr in der TGK Ballspielhalle in Kitzingen. Zwar war der Start mit vier Siegen aus fünf Partien auf dem Papier ordentlich, überzeugen konnte der Meister jedoch nur phasenweise. Die wohl beste Saisonleistung zeigte man ausgerechnet bei der einzigen Niederlage gegen den Mitfavoriten aus Heidingsfeld.

In den Spielen gegen die vermeintlich „kleinen“ Teams, agierten die Wertheimer unter ihren eigenen Möglichkeiten. Eine Leistungssteigerung ist daher mehr als überfällig, stellt der TV Großlangheim doch ein anderes Kaliber dar. Mit 9:1 Punkten führen die Hausherren die Tabelle zurzeit an. Doch auch die Großlangheimer leben bislang von einer „effizienten“ Punkteausbeute. Wirklich überzeugend war nur das 26:16 am ersten Spieltag gegen Randersacker, ansonsten erzielten die Gastgeber ähnliche Ergebnisse wie der HSV. In Dettelbach musste der TVG sogar froh sein, nach zwischenzeitlich sieben Toren Rückstand einen Punkt mitnehmen zu können. Ein Sieg wäre daher für beide Teams ein großer Schritt nach vorne. Ein gutes Pflaster ist die TGK-Halle nicht unbedingt für die Wertheimer. Generell tat man sich auf dem ungewohnt engen Feld in Kitzingen in der Vergangenheit sehr schwer, in der Vorsaison kassierte man hier sogar seine einzige Niederlage. Ein interessanter Faktor wird außerdem die Personalsituation der beiden Kontrahenten sein. Während bei den Wertheimern mehrere Spieler auf der Kippe stehen, ist man gespannt, ob mit Pascal Faustmann, der neben Niklas Dürr wohl gefährlichste Großlangheimer, mitwirken wird. Mut macht, dass die Gäste in dieser Saison deutlich schwerer auszurechnen sind als im Vorjahr. Sieben HSV-Akteure weisen aktuell einen Schnitt von mehr als drei Treffern pro Partie vor, das ist Ligaspitze. Hauptproblem ist aber die Abwehr. Während man in der Meistersaison durchschnittlich nur 22,125 Gegentore pro Spiel bekam, sind es aktuell 25, wobei man gegen den Titelfavoriten aus Heidingsfeld „nur“ 24 Treffer schlucken musste.

Für Trainer Konrad Michel, wird die Defensive am Samstag spielentscheidend sein: „Großlangheim ist dafür bekannt schnell nach vorne zu spielen. Die Abwehrarbeit fängt an, sobald wir den Ball los sind und nicht erst, wenn wir im eigenen Neunmeterraum stehen.“ mma