Handball

Handball Dittigheim/Tauberbischofsheim trotzt in der Verbandsliga Hockenheim ein Unentschieden ab / Trio übernimmt Verantwortung

Drei „echte Kerle“ sichern der HSG einen Punkt

HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim – HSV Hockenheim 26:26

Dittigheim/Tauberbischofsherim: Gluhak, Biesinger (beide Tor), Hartmann (1), Ehler (1), Rother (8), Mohr, Karl (4), Brezina, Küpper (3/davon 1 Strafwurf), Mayer, Bodo´ (9/3), Hartnagel, Engert, Thomas Keupp

Gleich im ersten von vier aufeinander folgenden Heimspielen erkämpfte sich die HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim mit einem 26:26 gegen den Titelaspiranten HSV Hockenheim verdient einen Punkt. Die Partie war sicher nichts für schwache Nerven, beide Seiten gingen voll zur Sache. Die Gäste agierten vor allem im Angriff etwas reifer doch die „Grün-Weißen“ glichen dies mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und unermüdlichem Einsatz aus.

„Auch wenn noch zu viele technische Fehler gemacht wurden, alle haben gekämpft wie die Löwen“, so das Fazit von HSG-Trainer Martin Keupp. Letztlich zeigte auch er sich mit dem Unentschieden zufrieden, er trauerte dennoch den vergebenen Chancen nach, zumal sein Team auch in dieser Partie wieder vier von sieben Strafwürfen vergab. Auffälligste Akteure aufseiten der Heimmannschaft waren sicher Felix Rother, Viktor Bodo´ und Tobias Karl, die mit ihrer Dynamik und ihren Toren die Partie stets offenhielten. Insgesamt boten sich beide Kontrahenten ein tolles Handballmatch.

In der 23. Minute der HSV zum 9:7 erstmals zwei Treffer vor. Diesen Vorsprung nahm Hockenheim auch mit 12:10 mit in die Pause.

Gleich nach dem Wechsel erhöhte der Favorit aus der Rhein-Neckar-Region auf 13:10. Die Partie drohte zu kippen, doch in dieser entscheidenden Phase übernahm Felix Rother das Kommando. Mit seiner Schnelligkeit, unglaublicher Dynamik mit vollem Körpereinsatz und platzierten Würfen nahm er die gegnerische Abwehr fast im Alleingang auseinander und brachte sein Team zurück ins Spiel. In fast perfektem Zusammenspiel warfen Viktor Bodo´ und Kreisläufer Tobias Karl ihr Team zehn Minuten vor Spielende mit 21:20 erstmals wieder in Führung. Die Halle tobte, die Spannung war in der Schlussphase kaum zu überbieten. Schließlich endete die Begegnung mit einem durchaus gerechten Remis.