Handball

Handball Beim TV Großsachsen II setzte es für den Aufsteiger eine deutliche 24:35-Niederlage

Der Tabellenführer war für Buchen eine Nummer zu groß

Archivartikel

TV Großsachsen II – TSV Buchen 35:24

Buchen: Nirmaier, Theobald (beide Tor), Engel (1 Tor), J. Weber, Kraft (5), R. Weber (2), Große (1), J. Weis (1), Beck (2), N. Weis, Schmitt (2), Röckel (5/davon 3 Siebenmeter), Weimer (5), Dosch

Die Partie beim Tabellenführer der Landesliga Nord startete schwungvoll, allerdings ohne nennenswerte Defensivarbeit der beiden Teams. 0:1, 1:1, 1:2, 2:2 – und es waren gerade einmal zwei Minuten gespielt. Die ersten zehn Minuten hielt der TSV Buchen auch weiter noch gut mit. Allerdings leistete man sich auch hier schon den einen oder anderen Fehler, so dass die Hausherren einen ersten kleinen Vorsprung herausspielten. Die erfahrene Truppe um Maximilian Albrecht und Andreas Nixdorf stellte vor allem im Angriff den TSV vor schwer zu lösende Aufgaben. Die Buchener fanden jedoch immer wieder Lösungsmöglichkeiten und stellten beim 10:9 erneut den Anschluss her.

Die Drittliga-„Reserve“ aus Großsachsen behielt jedoch das Zepter stets fest in der Hand. Im Buchener Team häuften sich bis zum Halbzeitpfiff die Zahl der Fehler. Schlecht vorbereitete Abschlüsse und ungünstige Wurfgelegenheiten münzten die Gastgeber in schnelle Tore um und setzten sich so bis zur Pause auf 17:12 ab.

Nach der Pause bekamen die Gäste kaum noch Zugriff auf das Großsachsener Offensivspiel. Zu leicht schenkte man offene Wurfgelegenheiten her und diese Chancen ließen sich vor allem die stark aufspielenden Außen der Gastgeber nicht nehmen.

Der weiterhin nahezu fehlerfrei agierende Tabellenführer aus Großsachsen zog Tor um Tor davon. Obwohl der TSV grundsätzlich gar nicht schlecht spielte, lief es nach und nach auf eine krachende Niederlage hinaus. Jeder Fehlwurf im eigenen Angriff wurde meist umgehend durch ein Gegentor bestraft. Selbst bei guten eigenen Defensiv-Phasen schaffte es der TSV Buchen nicht, sich zu belohnen.

Letztendlich musste man sich einer starken Mannschaft verdient geschlagen geben. Am Ende fiel das Ergebnis vielleicht etwas zu hoch aus, aber insgesamt war die Niederlage sicherlich gerechtfertigt. Das Ergebnis trübt die tabellarische Bilanz sicherlich weniger als die Heimpleite in der Vorwoche.

In greifbarer Nähe ist immer noch das Ziel, mit einem zweistelligen positiven Punktekonto ins neue Jahr zu gehen. Mit 8:8 Punkten steht man im Moment genau in der Mitte der Tabelle. Diese Position ist jedoch alles andere als sicher.

Der Spielplan sieht nun eine längere Pause vor. Erst am 15. Dezember geht es mit dem Spiel in Bammental weiter.