Handball

Landesliga Gegen den TSV Birkenau will die HG Königshofen/Sachsenflur ein Erfolgserlebnis

Der Blick geht nun wieder nach oben

Archivartikel

Ihr drittes Spiel im Kalenderjahr 2020 bestreitet die Landesliga-Männermannschaft der HG Königshofen/Sachsenflur am Sonntag um 17.30 Uhr in der Tauber-Franken-Halle gegen den TSV Birkenau II.

Ziel der HG-Handballer ist es, den ersten Sieg im Jahr 2020 zu feiern, denn bisher ging man zwei Mal leer aus. Deshalb ist man wieder auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Aus dieser Region möchte man aus Königshöfer Sicht aber so bald wie möglich Abschied nehmen, weshalb der Blick nun wieder nach oben geht.

Mit dem TSV Birkenau II erwartet die HG allerdings eine Mannschaft, gegen die man im Hinspiel chancenlos war. Mit einer deutlichen 17:29- Niederlage musste man damals die Heimreise antreten. Auch die Birkenauer Mannschaft ist in diesem Jahr noch ohne Pluspunkt. Zuletzt verlor die Badenliga-„Reserve“ des TSV in Mosbach deutlich mit 16:33.

Die HG geht deshalb aber keinesfalls als Favorit ins Spiel, rechnet sich aber dennoch durchaus etwas aus. Wenn sich die Personalsituation wieder entspannen sollte, kann man dem Gegner auf jeden Fall Paroli bieten. So deutlich wie das Ergebnis im Hinspiel ist der Leistungsunterschied zwischen den beiden Mannschaften sicherlich nicht. Gegen Mosbach zeigte die Mannschaft von Sven Meder trotz großer Personalnot eine ansprechende Leistung. Wenn man die Qualität dieses Auftrittes wiederholen kann und zudem noch die Chancenverwertung verbessern würde, dann ist eine spannende Partie zu erwarten.

Verzichten muss Trainer Sven Meder weiterhin auf Marcel Gengel, der noch einige Wochen fehlen wird. Bei Luca Bleckmann, Max Wetterich und Timo Meyer hofft er auf eine Rückkehr.

Schön wäre es für die Gastgeber, wenn sie endlich ihr wahres Leistungsvermögen in einem Heimspiel abrufen könnten. Bisher hatte man immer das Gefühl, als ob die Mannschaft einen schweren Rucksack auf dem Rücken hätte und der Druck in eigener Halle für den einen oder anderen Spieler zu groß sei. Wenn die Spieler frei aufspielen können, dann ist gegen Birkenau ein Sieg möglich. Und der wäre für alle eine große Befreiung und würde die Tabellensituation deutlich entspannen. sr