Handball

Handball Saisonstart bei den Rimparer „Wölfen“

Das Rudel schwört sich ein

Archivartikel

Die Favoritenrolle am ersten Spieltag der zweiten Handball-Bundesliga liegt trotz der positiven Vorbereitung bei der DJK Rimpar Wölfe ganz klar bei den Mannen des TuS Nettelstedt-Lübbecke. Die individuelle Qualität im Kader und die Ambitionen des Vereins sehen einen Heimsieg zum Auftakt als Pflicht vor. Die Wölfe brauchen sich jedoch beim Auftakt am Samstag, 24. August, um 19 uhr in Lübbecke auf keinen Fall zu verstecken: In der vergangenen Saison gewann man beide Spiele gegen den TuS. Gerade in Lübbecke dominierte man den Gegner 60 Minuten und gewann am Ende hochverdient mit 20:27. Jedoch hat man sich beim TuS Nettelstedt-Lübbecke aufgemacht, die letzte Saison vergessen zu machen und lieferte in der Vorbereitung bereits richtig ab. Zuletzt musste man sich erst kurz vor Schluss im DHB-Pokal gegen die Füchse Berlin mit 23:21 geschlagen geben. Also auch wenn die Rollen klar verteilt sind, wird es eine interessante Partie zum Start in diese Saison.

Wenn die Wölfe wieder ähnlich wie in der letzten Saison beim Auswärtsspiel agieren, ist auch wieder ein Auswärtssieg möglich. Es gilt vor allem, möglichst gut in die neue Saison zu starten.

Zum Auftakt der Vorbereitung gab es für die Rimparer Wölfe direkt einen Erfolg beim Ligakonkurrenten TV Hüttenberg, wobei bereits zu erkennen war, was erarbeitet werden soll für die nächste Saison. Schnelles Tempospiel und mit der 5:1-Formation ein zweites Deckungssystem waren die Hauptangriffspunkte in den vergangenen Wochen. Neu-Trainer Ceven Klatt ließ von Anfang an klar durchblicken, was er erwartet und wie er spielen möchte (siehe auch das Interview auf dieser Seite). Ein weiteres Hauptaugenmerk in dieser Vorbereitung beruhte auf die körperliche Fitness des Teams, um das hohe Tempo im Spiel nach vorne möglichst lang gehen zu können. Gerade beim Heimspielauftakt gegen Großwallstadt wurde deutlich, dass die Wölfe in den letzten Minuten noch einmal zulegen und somit das Spiel für sich entscheiden konnten. Ein Vorteil der Wölfe ist es, dass der Kader kaum verändert wurde und man auf ein eingespieltes Team setzen kann. Natürlich braucht ein neues System aber auch seine Zeit, bis alle Rädchen beginnen, ineinander zu greifen. Die ersten Ansätze waren im DHB-Pokal gegen den Bundesligisten MT Melsungen zu erkennen. Jedoch war die individuelle Klasse des Bundesligisten am Ende einfach übermächtig hoch, und so verloren die Wölfe mit 24:31. red