Handball

Verbandsliga Dittigheim/Tauberbischofsheim empfängt am Samstag mit dem HSV Hockenheim den Tabellendritten der Verbandsliga

Das erste von vier HSG-Heimspielen in Serie

Archivartikel

Zum Auftakt ihrer Heimspielserie erwartet die HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim am Samstag, 8. Februar, um 19.30 Uhr in der Grünewald-Sporthalle in Tauberbischofsheim den HSV Hockenheim.

Als Absteiger aus der Badenliga starteten die Gäste etwas schleppend in die Verbandsligasaison. Davon profitierten auch die „Grün-Weißen“, holten sie doch am dritten Spieltag der Hinrunde ausgerechnet in Hockenheim mit einem 18:14 ihre ersten Punkte in der laufenden Runde. Das Hinspiel-Ergebnis zeigt, dass es damals in erster Linie ein Spiel zweier starker Abwehrreihen war. Im Gegensatz dazu schwächelten auf beiden Seiten die Offensivkräfte. So kam es zum bisher torärmsten Spiel dieser Verbandsligarunde.

Doch diese Begegnung kann nicht als Maßstab für die kommende Auseinandersetzung herhalten. Gerade der HSV, der mit einem stark verjüngten Kader in die Saison gestartet war, hat sich inzwischen an die neue Umgebung gewöhnt und durchaus für Schlagzeilen gesorgt. Aus den letzten neun Spielen holte Hockenheim acht, zum Teil deutliche Siege, lediglich beim Tabellenführer TV Eppelheim gab es mit 29:32 eine verhältnismäßig knappe Niederlage. Aktuell liegt der HSV mit 22:8 Punkten auf Tabellenrang drei, lediglich einen Zähler hinter Spitzenreiter Eppelheim (23:7 Punkte). Die Gäste wollen im Kampf um den Titel weiter ganz vorne mitmischen und am Samstag möglichst beide Punkte aus dem Taubertal mit nach Hause nehmen. Gleichzeitig könnten sie sich mit einem Erfolg auch für die bittere Heimniederlage aus der Hinrunde revanchieren.

Doch da möchten auch die Hausherren ein ernstes Wörtchen mitreden. Trotz der Personalprobleme zeigten sie zuletzt starke Leistungen und brachten sogar Spitzenreiter Eppelheim in deren eigener Halle an den Rand einer Niederlage. Das hat das Selbstvertrauen der HSG natürlich weiter gestärkt. Die Mannschaft geht die kommenden Aufgaben entsprechend selbstbewusst an. Spieler und Verantwortliche der Heimmannschaft wissen natürlich auch, dass im Team schon alles stimmen muss, um gegen den Tabellendritten etwas Zählbares zu holen. Mit dem eigenen Publikum im Rücken sollte jedoch nichts unmöglich sein.

Die personellen Probleme haben sich bei der HSG etwas aufgehellt. Neben dem Langzeitverletzten Dominik Gärtner werden allerdings definitiv noch Alexander Bitsch und Steffen Gärtner fehlen.