Handball

Handball HSV Main-Tauber empfängt am Samstag die TG Heidingsfeld II / Beide Teams gelten als Titelanwärter

Bezirksliga-Spitzenspiel in Wertheim

In der Handball-Bezirksliga Südwest Unterfranken kommt es am Samstag, 12. Oktober, zum vermeintlichen Spitzenspiel zwischen dem HSV Main-Tauber und der TG Heidingsfeld II. Die Partie beginnt um 18.30 Uhr in der Realschulhalle SH1 in Bestenheid. Beide Teams gelten als heiße Titelanwärter, weshalb ein Spiel auf Augenhöhe erwartet wird.

Schon in der Vorsaison lieferten sich beide Teams zwei hartumkämpfte Duelle. Unvergessen ist dabei der 26:25-Auswärtssieg des HSV, bei dem Torwart Maximilian Schack einen Siebenmeter in der Schlusssekunde parierte. Auf Schack müssen die Gastgeber dieses Mal ebenso verzichten wie auf Levent Akbulut. Dafür wird das Debüt der beiden Rückkehrer Tim Roesler und Christian Diehm erwartet.

Die vergangene Saison beendeten die „Hätzfelder“ nach einem verkorksten Saisonstart auf Platz vier. Jedoch zeigte die Mannschaft von Trainer Manfred Wirth vor allem in der Rückrunde, dass man eigentlich zu den Top-Teams der Liga gehört. Folglich kann das selbstgesetzte Ziel für die neue Saison nur der Aufstieg sein. Dementsprechend hart wurde in der Vorbereitung gearbeitet. Körperlich dürfte die TGH den Wertheimern, die aufgrund der fehlenden Hallenzeiten im Sommer nur eingeschränkt trainieren konnten, daher einen Schritt voraus sein.

Qualitativ sollten beide Mannschaften in etwa gleichauf liegen. Sowohl der HSV als auch die Würzburger verfügen über Spieler mit höherklassiger Erfahrung. So werden am Ende sehr wahrscheinlich Nuancen die Partie entscheiden.

HSV-Meistertrainer Konrad Michel rechnet ebenfalls mit einer knappen Angelegenheit: „Aus unserer Sicht sind die Heidingsfelder in dieser Saison Topfavorit auf den Titel. Sie haben sich schon im letzten Jahr kontinuierlich gesteigert und verfügen mit Manfred Wirth über einen Top-Trainer. Jedoch werden wir alles dafür tun, ihnen gleich zu Saisonbeginn einen Dämpfer zu verpassen. Wir haben eine eingespielte Truppe und ein starkes Kollektiv, damit können wir den einen oder anderen physischen Aspekt ausgleichen. Sie werden sich sicherlich für die Niederlagen der vergangenen Saison revanchieren wollen und hochmotiviert hier ankommen. Da müssen wir gleich dagegen halten. Schließlich sind wir Meister und spielen zu Hause. Das müssen wir auch zeigen.“ mm