Grünsfeld

Bürgermeisterwahl Urnengang am 14. März 2021

Markert wird kandidieren

Archivartikel

Grünsfeld.Der Termin für die Bürgermeisterwahl in Grünsfeld steht fest: Der Gemeinderat sprach sich für einen Urnengang am 14. März, zusammen mit der Landtagswahl, aus.

Der Wunsch von Bürgermeister Joachim Markert ist klar: Er will weiterhin Bürgermeister der Kommune bleiben. Bei der Sitzung des Gemeinderats am Dienstag in der Stadthalle machte er dies deutlich. „Wir haben gemeinsam viel auf den Weg gebracht“, resümierte das Stadtoberhaupt. In einer persönlichen Erklärung bekräftigte er, dass die Aufgabe viel Freude macht. „Ich möchte weiterhin mit großem Engagement an der Zukunft der Stadt und ihrer Gemeinden mitarbeiten und werde mich erneut um das Amt des Bürgermeisters bewerben.“

In seinem kurzen Rückblick ging Markert auf verschiedene Projekte ein, wie die Errichtung des Schulverbunds Grünsfeld-Wittighausen, die Baugebiete „Göbel-Hömberg III“ und „Höhri II“, das Familienzentrum, die Planung für den Kindercampus, der zum Ende des Jahres umgesetzt sein wird, den Bau des Seniorenzentrums St. Barbara oder auch die Erweiterung des Industriegebiets ob der Tauber. Zudem verwies er auf die Einrichtung des Bürgerbusses, den Ausbau von Radweg und Straßen sowie die DSL-Versorgung. Als künftige Projekte nannte er die Stadtentwicklung mit dem Areal „Möbelhaus Seubert“, die Errichtung eines „Gesundheitszentrums“ am jetzigen Kindergartenareal, die Sanierung der Bahnhöfe Grünsfeld und Zimmern, den Ausbau der Kreisstraße Zimmern-Messelhausen, den Trinkwasserverband „Mittlere Tauber“ und die Vergrößerung des Industriegebiets.

Auch die Breitbandversorgung ließ er nicht unerwähnt. An der Umsetzung dieser „wegweisenden Projekte“ will er auch die nächsten acht Jahre mitwirken.

Zuvor hatten die Gemeinderäte unter Leitung von Bürgermeisterstellvertreter Werner Biereth den Wahltermin festgelegt. Am Sonntag, 14. März, 2021 will man die Bürger zur Stimmabgabe aufrufen. An diesem Tag ist auch die Wahl für den Landtag von Baden-Württemberg vorgesehen. Ein möglicher zweiter Wahlgang soll am Sonntag, 28. März, stattfinden. Die Amtsperiode von Joachim Markert endet zum 31. April 2021. dib