Grünsfeld

Am 29. Dezember

Krippenausstellung zu bewundern

Archivartikel

Grünsfeld.Himmlische Klänge liegen in der Luft, funkelnde Sterne leuchten am Himmelszelt, festlich geschmückte Tannenbäume und warmes Kerzenlicht erhellen die Wohnstuben – und unter dem Christbaum die Weihnachtskrippe. Seit Jahrhunderten ist es christlicher Brauch, die Geburt Christi in figürlicher Form als Krippe darzustellen. Im Mittelpunkt steht die Heilige Familie: Maria, Josef und das in Windeln gewickelte Jesu Kind. Seit einigen Jahren beherbergt das Zehntgebäude einen wunderbaren „Schatz“: Eine orientalische Krippe, geschnitzt von dem in Gerlachsheim lebenden Künstler und Restaurator Wilfried Kemmer. Die aus Lindenholz gefertigten Figuren zeigen nicht nur die Geburt Jesu, sondern auch die Verkündigung Mariens durch den Engel Gabriel, die Herbergssuche, der Zug der Weisen aus dem Morgenland und die Flucht nach Ägypten. Mächtige und eindrucksvolle Gebäude und Landschaften lassen die Krippe wie ein orientalisches Märchen aus „Tausend und einer Nacht“ erscheinen. Der Kulturverein öffnet für alle Interessierten am Sonntag, 29. Dezember, von 14 Uhr bis 17 Uhr die Möglichkeit, die Krippenausstellung. Zu sehen ist die sehr aufwendig geschnitzte Krippe sowie eine Ausstellung von Miniaturkrippen. Filigrane Darstellungen der Geburt Jesu in Nussschalen, Streichholzschachteln, in Hohlräumen von Mineralien und Wurzelwerk zaubern eine weihnachtliche Stimmung. In der „KulturWerkstatt“ werden Kaffee, Glühwein und Kuchen angeboten. Der Eintritt ist frei. Der Verein der Schlesier öffnet seine Stube für Besichtigungen, die Mitglieder erzählen über Brauchtum und Traditionen aus ihrer Heimat.