Grünsfeld

Gemeinderat Letzte Arbeiten für den Um- und Neubau des fast fünf Millionen Euro teuren Projekts vergeben

Kindercampus geht auf die Zielgerade

Der Umbau des ehemaligen Schulgebäudes in einen Kindercampus ist fast fertig gestellt. Anfang 2021 steht der Umzug an.

Grünsfeld. Mit den voraussichtlich letzten Vergaben für den Kindercampus beschäftigte sich der Grünsfelder Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. „Wir sind jetzt so langsam auf der Zielgeraden“, führte Bürgermeister Joachim Markert in das Thema ein, bevor Architekt Salvatore Boccagno zusammen mit seiner Partnerin Christiane Barthel den aktuellen Baufortschritt vorstellte.

Der Bau von 2003 ist soweit fertig, berichtete er, ebenso wie die Galerie, die nur noch an einigen Punkten mit Farbe verschönert werden muss. Derzeit sei man im ganzen Gebäude dabei, die Türzargen einzubauen und die notwendigen Anpassungen mit Fliesen und Putz vorzunehmen.

Dann geht es im Treppenhaus mit Malerarbeiten weiter. Mitte Dezember werden die vier Küchen eingebaut und vorher erfolgt noch die Baustellenreinigung für das gesamte Gebäude.

Spielgeräte noch benötigt

Froh ist Boccagno, dass man auch schon bei den Außenanlagen einiges sehen kann. Was noch fehlt, sind die Spielgeräte am Kindergartenspielplatz, eine Außentreppe und der Zaun.

Mit den Vergaben für die Sonnenschutztechnik an die Firma Endres in Großrinderfeld für gut 63 000 Euro, die Anschaffung für Spielkombinationen für die Gruppenräume des Kindergartens für knapp 25 000 Euro bei der Firma Wehrfritz, der Bestellung von noch fehlenden Tischen und Stühlen bei der Firma VS Vereinigte Spezialmöbelwerkstätten in Tauberbischofsheim für gut 21 500 Euro und der Sanierung des Rotgrandplatzes durch die Firma Polytan für rund 14 000 Euro brachte der Gemeinderat die Arbeiten damit fast zum Abschluss.

Der Umzug des Kindergartens soll Mitte Februar erfolgen und die offizielle Einweihung ist für den 27. Februar vorgesehen, so Markert. Er ist froh, dass dieses große Bauobjekt nun zu einem glücklichen Ende kommt. Man war allseits begeistert über die Umgestaltung, die den Gemeinderat in den letzten Jahren sehr stark beschäftigt hatte. Dank vielfältiger Zuschüsse hielten sich die Investitionen der Stadt bei dem knapp fünf Millionen Euro teuren Um- und Neubau in Grenzen.

„Wir haben das Glück gehabt, alle Zuschüsse zu erhalten, die derzeit verfügbar waren. Heute ginge das alles nicht mehr so“, erläuterte Markert. Je nach Förderprogramm waren das 60 bis 80 Prozent. Dazu gehört auch der Spielplatz oberhalb des neuen Lehrerzimmers, der von Naturspur in Zusammenarbeit mit den Eltern und Schülern angelegt wird. Hier lobte Bürgermeister Joachim Markert das ehrenamtliche Engagement und die vielen Sachspenden, durch die der Bau erheblich günstiger wird, als die geplanten 65 000 Euro.