Grünsfeld

Fastnachtsorden „Hasenkühle“ thematisieren das Jubiläum „700 Jahre Stadtrecht“

Historisches Bewusstsein gezeigt

Archivartikel

Grünsfeld.„700 Jahre Stadtrecht“ feiert die Gauhauptstadt in den kommenden Monaten. Mit dabei sind auch die „Hasekühle“. Die Grünsfelder Narren haben dem Jubiläum ihre aktuelle Kampagne gewidmet.

Mit ihrem neuen Orden greift die Narrengilde das Thema auf. Darauf prangt die personifizierte „Hasekuh“. Die kuriose Symbolfigur der Grünsfelder Fasnacht – halb Hase, halb Kuh – stemmt mit einer Hand das Stadtwappen in die Höhe. Aus ihrem Mund entfaltet sich eine stilisierte Papierrolle. Auf einem solchen Dokument aus dem Jahre 1320 ist Grünsfeld erstmals als Stadt erwähnt. Mit der Kirche und dem Zehntgebäude auf dem Schorren haben die „Hasekühle“ zudem die beiden wichtigsten historischen Gebäude der Stadt auf ihrem Orden verewigt.

Mit dem neuen Orden zeigen die Grünsfelder Narren historisches Bewusstsein und erweisen der wechselvollen Vergangenheit der einstigen Gauhauptstadt ihre Referenz. Weitere Anmerkungen zum Motto verspricht der Prolog, den das personifizierte „Hasekühle“ bei der Prunksitzung am Samstag, 15. Februar, in der Stadthalle vortragen wird.

Den Kartenvorverkauf haben die „Hasekühle“ zentralisiert. Für alle Narrenfreunde – auch aus den Ortsteilen – findet er am Samstag, 1. Februar, ab 14 Uhr im Vereinsheim in Grünsfeld statt. Das Vereinsheim ist bereits ab 13.30 Uhr geöffnet. Damit jeder die Chance hat, Karten im vorderen Bereich zu erhalten, werden Nummern vergeben. Es können maximal 20 Karten pro Person erworben werden. feu